Coronaupdates

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Covidkrise und was das alles für die Schulen bedeutet.

Die Tageseinträge geben nur den aktuell verfügbaren Wissensstand wider. Wir korrigieren im Nachhineien keine Einträge - so ergibt sich ein abgerundetes Bild, quasi eine Historie des Hin und Hers und des Versagens der Schulaufsicht auf allen Ebenen. Auch wird klar: manchmal halten Pläne nicht länger als 24 Stunden.


20.1.

 

Es gibt eine Semesterferienverordnung und darin steht auch, dass ein Ergänzungsunterricht stattfinden werden kann. Wer den abhalten soll - dazu findet sich nichts. Aus dem Ministerium heißt es, dass es einen "Pool von Student*innen" gibt, die in den Ferien die Betreuung übernehmen können. Was sich nicht findet: wenn Lehrer*innen diesen abhalten möchten (freiwillig natürlich): gibt es dafür MDLs? Können Schulleitungen Kolleg*innen "freiwillig zwangsverpflichten"? Wie Vieles ist auch dies ungeklärt. Interessant: der Ergänzungsunterricht soll von 8 bis 12 erfolgen, nur in OÖ und der Stmk kann dieser bis 16 Uhr dauern. Maximal 50% der Schüler*innen pro Schule dürfen teilnehmen.

 

Viele Eltern sind mit der Vorverlegung der Ferien in OÖ und der Stmk nicht einverstanden, denn die ursprüngliche Woche wurde schon als Urlaub eingetragen. Es ist leider so, dass es keine Pläne gibt, die irgendwie wohlüberlegt sind und/oder längerfristig gelten.

 

Eine Aussendung zu aktuellen Themen wird seitens der OELI-UG umgehend erfolgen!

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Semesterferien-Verordnung.pdf
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18.1.

 

3 Wochen Fernunterricht, dann die vorgezogenen Semesterferien, danach Schichtbetrieb bis Ostern. Dies ist der Plan. Paul Kimberger fordert die Schulen auf, das Betreuungsangebot einzuschränken. Die OELI-UG unterstützt diese Forderrung. Es kann nicht im Sinne der Pandemiebekämpfung sein, dass an manchen Schulstandorten die Schüler*innen überwiegend zur Betreuung anwesend sind. Die OELI-UG fordert die Schulen auch auf, so weit wie möglich auf Präsenzunterrichtszeiten zu verzichten.

 

Leider zeigt sich auch in dieser Phase, wie überfordert das Bildungsministerium ist, denn es wurden keine konkreten Pläne vorgelegt, wie der Schulbetrieb nähere Zukunft ablaufen soll. Bezüglich Benotung meinte gestern Faßmann, dass man "Milde" walten lassen sollte. Dies ist nun wahrlich wenig hilfreich und schon gar keine juristisch exakte Vorgabe! Die Vorverlegung der Semesterferien ist nicht von allzu großer Bedeutung, ausser für Eltern, die schon vor Wochen sich Urlaub genoimmen haben, um in dieser Woche für ihre Kinder da zu sein. Sie sind erneut Geschädigte der Ad-Hoc Politik unserer Bundesregierung.

 

Was uns in nächster Zeit auch begleiten wird: eine Diskussion zur Verkürzung der Sommerferien, um "Rückstände" aufzuholen. Sonja Hammerschmid (SPÖ, Bildungssprecherin) machte da gestern den Anfang. Sie meinte, der Juli sollte noch ganz unterrichtet werden. Dazu gibt es von der OELI-UG folgende kurze Stellungnahme: Nein, das lehnen wir in absoluter Entschlossenheit ab.

 

Präsenzpflicht an den Schulen:

Was uns leider auch immer wieder zu Ohren kommt, ist, dass manche Direktor*innen die Kolleg*innen "verpflichten", ihre Dienstanteilung an den Schulen abzusitzen und von dort aus auch die Onlinestunden abzuhalten. Die ist wohl einem tiefen Mißtrauen mancher Schulleitungen gegenüber den eigenen Lehrer*innen geschuldet. Dies soll und darf ("Home Office unbedingt da, wo es möglich ist" - sagte BK Kurz gestern) so nicht sein. Wenn ihr selber von solchen Sinnlosmaßnahmen betroffen seid, bitte an einen der unabhängigen Personalvertreter*innen im Bezirk wenden oder Renate Brunnbauer im ZA informieren!


17.1.

 

Nun ist es zumindest klar, wie es die nächsten Wochen weitergeht: bis zu den Semesterferien (die um eine Woche vorverlegt werden, also vom 8. bis 15.2. sein werden) bleiben wir im Distance Learning Modus, bis zu den Osterferien wird es vermutlich einen Schichtbetrieb in den Schulen geben. "Die nächsten 10 Wochen werden entscheidend sein", so der Gesundheitsminister. Eine "Neubewertung" der Lage versucht man in der ersten Februarwoche.

Wie es um die Semesternoten steht ist noch unklar, dazu soll es in den kommenden Tagen Neues aus dem Bildungsministerium geben.

Sonstige Details gibt es auf ORF.AT

 

Der Standard schreibt:Schulen Für sie gilt: Distance Learning bis zu den Semesterferien, danach soll der Schulbetrieb vor Ort wieder gestartet werden – im Schichtbetrieb. Oberösterreich und die Steiermark legen die Semesterferien um eine Woche nach vorne, also zeitgleich dem Burgenland, Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten, weil sie sonst nach einer Woche Unterricht gleich wieder in den Ferienmodus umstellen müssten. Betreuungsmöglichkeiten an Schulen und in Kindergärten bleiben wie bisher bestehen Das bedeutet, dass Wien und Niederösterreich am 8. Februar wieder die Schulen öffnen, alle anderen Bundesländer eine Woche später am 15. Februar. Um das in möglichst sicherem Umfeld tun zu können, werden an den Schulen Corona-Selbsttests eingesetzt, "sobald verfügbar". Kurz betonte: "Selbstverständlich müssen die Schulen immer beim ersten Öffnungsschritt dabei sein."

 

Dürfen noch Schularbeiten stattfinden? Die Antwort ist JA (zumindest am Freitag war dies gültig). Die BilDir hat folgendes Dokument ausgesandt:

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Schularbeiten_ab_18._Jänner_2021.pdf
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15.1.

 

Für die Semesterferien (die ja stattfinden werden) wird es für Kinder ein Betreuungsangebot in den Schulen geben. Wie dieses genau aussieht, ist noch nicht zur Gänze geklärt. Offensichtlich können Lehrer*innen sich dafür melden, denen die Arbeit dann als Überstunden abgegolten wird. Wir hoffen, zum Wochenbeginn nähere Infos liefern zu können.

Es gibt einen neuen Erlass zur kommenden Schulwoche - hier als Download verfügbar:

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BEILAGE_Erlass_Schulbetrieb_ab_18_01_202
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14.1.

 

Bis zum Ende des Lockdowns (zur Zeit: 25.1.) sind die Schulen im Distance Learning. Danach sollen diese im Schichtbetrieb gestartet werden. Dies wissen wir seit gestern. Ob auch dieser Plan hält, ist angesichts der Infektionslage fraglich.

Es gibt viel mediale Beachtung für den Plan des Bildungsministeriums. Hier einige Links:

 

INTERVIEW ZIB2 mit Generalsekretär Netzer.

BERICHT im Standard.

Auch die HEUTE berichtet.

KOMMENTAR in den OÖN von Jasmin Bürger (Paywall).

Die TIROLER TAGESZEITUNG geht ein bißchen in die Tiefe und bringt auch einige Zahlen.

KOMMENTAR der TT (Paywall): der Bildungsminister hat kein Standing in der Regierung.


13.1.

 

Im Chaosminsterium (vormals "Bildungsministerium) tut sich was - es scheint, der Minister hat sich einige OELI-UG Positionen zu Herzen genommen. Wir schreiben vom KURIER ab (geben das im Gegensatz zu Madam Seepocke auch zu):

Bildungsminister Heinz Faßmann gibt in wenigen Minuten bekannt, dass die Schulen doch noch vor den Semsterferien öffnen. Zuletzt gab es haufenweise Spekulationen, dass die Schulen doch erst nach den Semesterferien am 8. bzw. 15. Februar öffnen dürfen. Faßmann sieht den früheren Öffnungstermin jetzt als Erfolg bei den Verhandlungen an.

Konkret wird nun der 25. Jänner genannt, ab diesem Tag soll der Präsenzunterricht wieder starten. Das gilt auch für die Oberstufenklassen, die seit Anfang November im Lockdown daheim bleiben mussten.

Allerdings wird wieder ein Schichtbetrieb eingeführt werden, das heißt nur die Hälfte der Schüler kommen zB am Montag in die Schule, der andere Teil am Dienstag usw. Allerdings ist in Ost-Österreich nur eine Woche später bereits Urlaubsbeginn der Energie- bzw. Semesterferien. Der Westen hat erst eine Woche später Ferien. HIER geht es zum Originalartikel.

 

Wir haben seit Herbst eingefordert, doch in den Schichtbetrieb zu wechseln. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Kinder haben einen geregelten Ablauf, es werden auch jene Kinder erreicht, die über keine Geräte zuhause verfügen, das Infektionsrisiko wird minimiert.


12.1.

 

Ohne sich an Spekulationen zu beteiligen: es sieht danach aus, dass das Distance Learning bis in den Februar gehen soll - als mögliche Begründung wird die britische "Mutation" ins Spioel gebracht. ALs OELI-UG haben wir da einen klaren Standpunkt: Präsenzunterricht kann erst stattfinden, wenn die 7-Tagesinzidenz bei <50 liegt. Es ist eine schwierige Zeit für die die Kinder und den Eltern - auch für uns Lehrer*innen, bedeutet Distance Learning doch vielfach einen erhöhten Aufwand und den Verzicht auf "echte" soziale Interaktion mit den Kids.

 

Mehr werden wir morgen erfahren, BM Faßmann plant eine PK.


9.1.

 

Heute gab es eine PK des Bildungsministeriums zu den Themen Sicherheit an den Schulen. Wann die Schulen wieder in den Präsenzunterricht gehen, ist noch unklar. Positiv ist, dass durch einfache Schnelltests für LehrerInnen und Schülernnen die Schulen tatsächlich etwas sicherer werden (können).

Jeden Montag soll nun getestet werden, wir begrüßen dies. Diese neuen Anterio-Nasal-Tests sind im vorderen Nasenbereich anzuwenden und dadurch gänzlich frei von unangenehmen Begleiterscheinungen. Das Ministerium schreibt dazu: Um ein zusätzliches Sicherheitsnetz an den Schulen einzuziehen und die Präsenzzeiten zu erhöhen, setzt Bildungsminister Heinz Faßmann jetzt den nächsten Schritt: Kostenlose, regelmäßige Testung kommen – auch ohne Anlassfall – an die Schulen. Jede Schülerin und jeder Schüler sowie die Lehrkräfte, Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen werden künftig mindestens einmal in der Woche die Möglichkeit haben sich zu testen. Die Testung ist freiwillig. Im Einsatz sind neuartige Anterio-Nasal-Tests."

 

Ebenfalls ein guter Ansatz: PädagogInnen werden in der Impfplanstrategie "vorgereiht" - dies bedeutet, dass schon ab Ende Februar Impfungen für alle Lehrkräfte möglich werden soll(t)en.

 

Die komplette Pressemappe ist als Download nachzulesen.

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Presseunterlage Pressekonferenz BM Fassm
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8.1.

 

Wir haben uns beim Standard bedient: Es mehren sich die Anzeichen, in welche Richtung es in den kommenden Wochen gehen könnte. Laut aktuellem Verordnungsstand sollen Kinder und Jugendliche ja ab 18. Jänner wieder vor Ort in den Schulen lernen. Das wird Bildungsminister Heinz Faßmann nicht müde zu betonen, auch wenn andere in der ÖVP, etwa Klubobmann August Wöginger, das anders sehen. Zusatz hier wie da – und zwar in Form einer durchaus nachvollziehbaren Ergänzung: Es kommt auf das Infektionsgeschehen an. (derstandard.at, 8.1.)

 

Wir verharren der Dinge.

 

In der Diskussion wird aktuell ganz auf die Sonderpädagog*innen vergessen, so scheint es. Denn die Sonderschulen befinden sich seit Schulbeginn 20/21 im normalen Regelunterricht, es gibt kaum bzw. keine Schutzmaßnahmen für diese Lehrer*innengruppe. Die OELI-UG hat schon öfters darauf hingewiesen, so auch heute erneut mit einem Schreiben an BM Faßmann. Es ist HIER nachzulesen.

 

Der Text ist kurz gehalten, es geht um die Impfstrategie (sollte es so etwas überhaupt geben):

 

Seit Beginn der Pandemie arbeiten Sonderpädagog*innen im Bildungsbereich quasi schutzlos im Präsenzdienst. Die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen, die alle von der Maskenpflicht befreit sind, sind meist nicht im Stande Präventions- und Abstandsregeln einzuhalten.

Die betroffenen Pädagog*innen müssen häufig auch pflegerische Maßnahmen bei ihren Schützlingen durchführen. Diese Kolleg*innen sind gleich gefährdet wie Pflegepersonal und Gesundheitsberufe.
Deshalb fordern wir Sie hiermit auf, Sonderpädgog*innen und andere, die auch bei Ampel rot direkten Kontakt mit Kindern/Schüler*innen haben müssen, im Impfplan vorzuziehen und ihnen gemeinsam mit dem Pflegepersonal die Impfung zu ermöglichen.


7.1.

 

Heute geht es wieder los mit dem Distance Learning, wie lange es dauert, ist noch offen. Wir wünschen uns offene Schulen und den direkten Kontakt mit unseren Schüler*innen - doch bei den zur Zeit gleichbleibend hohen Infektionszahlen (heute: 2.500 Neuinfizierungen in 24h) ist an einen Unterricht, wie wir ihn kennen und möchten, nicht zu denken.

Der Spiegel berichtete in einem längeren Artikel über die österreichische Gurgelstudie an ausgewählten Schulen. HIER nachzulesen.


6.1.

 

Der ORF berichtet oft sachlich zu Corona-Themen, oft verkürzt und leider auch manchmal falsch. Gestern in der ZIB1 verkündete Tarek Leitner, dass es von der Gewerkschaft noch keine Stellungnahme zur Schulöffnung nach dem Lockdown gäbe. Das ist falsch. Vielleicht befindet sich Paul Kimberger noch im wohlverdienten Winterschlaf, aber die OELI-UG hat schon vor den Weihnachtsferien eine APA-Aussendung erstellt.

Die ÖLI-UG fordert für Schulen klare Linie: Die Inzidenzwerte müssen entscheiden, wie der Unterricht stattfinden kann. Präsenzunterricht nur bei niedrigen Infektionszahlen möglich.

 

Die ganze Aussendung HIER.

 

Der österreichische Mikrobiologe Michael Wagner gab der ARD ein Interview bezüglich Infektionsgeschehen an den Schulen. Deutlicher geht es kaum, es ist HIER nachzusehen.


4.1.

 

So wie es aussieht spielt die Opposition bei den eigenartigen Freitestgesesetzen im Bundesrat nicht mit. Dies bedeutet, dass der Lockdown bis zum 25.1. anberaumt ist - vermutlich auch für die Schule, so die Kronenzeitung und der Standard. Soll heißen: Distance Learning (wie gehabt) bis dahin. Interessant das heutige Mittagsjournal: Faßmann glaubt, dass die Schulen am 18.1. in die Präsenzlehre gehen, Klubobamm Wöginger (ÖVP) meint, dass der 25. auch für die Schulen gilt. So weit zur gemeinsamen Strategie innerhalb der selben Partei.

Zum Testen für Lehrer gibt es noch nichts Konkretes, ist ja eh noch Zeit, sich was zu überlegen. Wo werden Lehrer*innentests gemacht, Herr Minister? Keine Antwort. Der OE1-Beitrag HIER.

 

Ein bißchen Lesestoff haben wir heute für euch: einen guten Text zur Schulsituation hierzulande, die ja leider gerade in Coronazeiten alle Erbärmlichkeiten aufzeigt. Mit einer ÖVP in Regierungsverantwortung wird sich da auch nach der Pandemie nichts ändern. HIER der Text.

 

Es gibt auch eine Aussendung der OELI-UG: Schule im Präsenzunterricht nur bei einer 7-Tagesinzidenz von <50! Mehr HIER.


23.12.

 

Wir machen Ferien - wir wünschen allen lieben Kolleg*innen das beste und eine erholsame Zeit. Im neuen Jahr geht es weiter mit aller Kraft und Energie.


21.12.

 

Wie schon vorgestern hier zu lesen war, bleiben die Schulen grundsätzlich zu bis 18.1. - Betreuung ist an den VS, MS und PTS möglich. Regelunterricht nicht! Nur die Sonderschulen bleiben im Normalbetrieb, was natürlich auch bedenklich ist und eine Ungleichbehandlung darstellt.

HIER der komplette Text des Ministeriums.

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Schulbetrieb 7.1. bis inkl. 18.1.21 - der Erlass
schulbetrieb20210107_erlass.pdf
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Wie steht es um die Testung von Lehrer*innen nach dem 18.1.? Dazu gibt es eine OELI-UG Aussendung, die sich gegen verpflichtende Tests ausspricht, aus mehreren Gründen. Noch hat das Ministerium keine Pläne vorgelegt. Was nicht sein kann, ist eine Pflicht für Lehrkräfte, sich irgendwo an den Wochenenden testen zu lassen.


19.12.

 

Lockdown Nr. 3 oder 4 - je nach Zählweise, Für die Schulen bedeutet dies: bis 18.1.2021 kommt wieder das alle Schultypen treffende Distance Learning. Natürlich werden die Pflichtschulen offen bleiben und Betreuung für die Kinder anbieten. Es geht um 7 Schultage.

Hellhörig sollte uns allerdings machen, dass verdächtig oft über die Sommerferien gesprochen wird. Für uns als OELI-UG ist ganz klar, dass wir für eine etwaige Verkürzung zb. der Sommerferien NICHT zu haben sind. Das würde ja indirekt bedeuten, dass der Aufwand zur Durchführung des Distance Learning nicht gewürdigt wird.

Falls die Summer Schools tatsächlich ausgebaut werden, dann gilt natürlich auch hier das Freiwilligenprinzip. Wenn Lehrkräfte sich daran beteiligen wollen, dann sollen sie es tun. Wir stehen dem Konzept äußerst kritisch gegenüber und raten von einer Mitwirkung ab.


15.12.

 

Nach einigem Hin und Her scheint es nun fix zu sein: der Unterricht startet erst am 11. Jänner 2021. Am 7. und 8. Jänner gibt es eine Betreuung an den Schulen. Von Distance Learning in dieser Zeit ist (noch nicht) die Rede. Von 8. bis 10.1.21 findet die 2. Runde der "Massentests" statt (eine Verpflichtung für LehrerInnen ist ebenso fraglich). Das Bildungsministerium wünscht sich auch eine rege Teilnahme der OberstufenschülerInnen ab 14. Es dürfte sich nun schön langsam herumgesprochen haben, dass auch SchülerInnen zum Infektionsgeschehen beitragen.

"Schülerinnen und Schüler sind ein wesentlicher Teil des Infektionsgeschehens – das zeigen die Zahlen in anderen europäischen Ländern wie auch aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts für Deutschland", so die Leopoldina (Akademie der Wissenschaften in Deutschland).

Mehr dazu HIER.


13.12.

 

Wir haben gestern lange miteinander - österreichweit - diskutiert und ausgetauscht zu der Vorgabe der "Pädagog*innentests". Kurz: wir lehnen sie ab! Sie sind ja auch unlogisch: wozu testen, wo doch die österreichische Politik sich eins ist, dass Schulen eh keine Infektionsorte sind? Diese Frage soll ironisch verstanden werden!

Den ganzen Text gibt es hier.

Die Lehrerschaft ist physisch und moralisch zugrunde gerichtet....

..... findet die Wiener Allgemeine Zeitung am 13. Dezember 1918.

Neuerliche Schulsperre, vom 15. Dezember - 07. Jänner sind die Wiener Schulen wieder geschlossen
Die Wiener Lehrerschaft ist geradezu verzweifelt, daß wieder die Schulen, diesmal wegen Kohlenmangels, gesperrt werden. Vor kurzem waren erst die langen Grippeferien. Wie sollen wir da unserem Unterrichtsplan gerecht werden? Von einer Erreichung des vorgeschriebenen Lehrplanzieles kann da natürlich keine Rede sein. Das Schuljahr wird um sein und die Kinder werden, mit fast keinem Wissen beschwert, in die Sommerferien gehen. Diese Schulgeneration wird derart wissensarm ins Leben treten, daß daraus für den Staat böse Folgen erwachsen werden. Die Lehrerschaft selbst aber wird durch diese chaotischen Schulzustände physisch wie moralisch zugrunde gerichtet.


12.12.

 

Bei der gestrigen PK von Kanzler Kurz und Vize Kogler wurde deutlich, dass vom ursprünglichen Impfplan nichts übrig geblieben ist. Erst im zweiten Quartal 2021 sollen über 85-jährige geimpft werden, danach dann Berufstätige in körpernahen Berufen. Vor wenigen Tagen behauptete der völlig neben sich stehende BK etwas anderes. Unerträglich zudem sein "Landermatchvergleich". Nach wie vor behauptet Kurz, dass die Zahlen hierzulande besser als in den Nachbarländern wären. Das ist falsch. Sowohl für D als auch IT (die zwei bevölkerungsreichsten Nachbarn) stimmt das nicht. Der Koalitionspartner schweigt zu all dem beharrlich.

 

PädagogInnen sollen ab Jänner alle zwei Wochen getestet werden. Völlig offen ist noch, wo und wann diese Tests stattfinden werden. Unserer Meinung nach kann dies nur direkt an den Schulstandorten wochentags und während der Dienstzeit passieren.

 

EIn Blick über den Tellerrand: Deutschland geht ab Mittwoch in den "harten" Lockdown. Alle Geschäfte (bis auf Lebensmittelläden, Apotheken, etc) schließen. Eben so die Schulen. Dauer: bis zum 10. Jänner 2021. Die steigenden Zahlen sollen so eingefangen werden. Gestern gab es in unserem Nachbarland etwas über 500 Todesfälle (bei 90 Millionen EW), in Ö. 120 (bei 8,8 Millionen EW). 7-Tagesinzidenz: D 188, Ö: 225. Soweit zum Ländermatch.

 

Sehenswert das gestrige ZIB2-Gespräch von Frau Dittelbacher mit dem Politologen Filzmaier HIER.


11.12.

 

Good News zuerst: Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat sich am Freitag mit dem Kopftuchverbot in Volksschulen befasst und seine Entscheidung am Nachmittag bekanntgegeben: Das Kopftuchverbot verletzt den Gleichheitsgrundsatz und ist daher verfassungswidrig. Es muss aufgehoben werden. Die Regelung stammt aus der Zeit der nur kurz währenden Koalition FPÖ-ÖVP oder umgekehrt.

 

Weiters: eine Woche Maskenunterricht liegt hinter uns. Wie geht es euch damit? Schreibt uns eure Erfahrungen. Wir denken: das ist kein Weg, die Kommunikation leidet extrem darunter. Ein Zukunftskonzept kann das nicht sein.

 

In Deutschland werden die Schulen zum Teil geschlossen bzw. die SchülerInnen in den Wechselunterricht geschickt. Auch die Slowakei verfährt ähnlich. In Österreich scheint die Pandemie besiegt zu sein, denn es gibt kaum mehr Einschränkungen.

 

Lesestoff: heute hat der Standard einen Text über die unzufriedenstellende Situation an den Schulen geschrieben. Auch ein OELI-UG Kollege kommt zu Wort!

 

Eine neue Studie zum Infektionsgeschehen gibt es auch, Puls 4 hat berichtet - HIER geht es zum text.


5.12.

 

Der Bundesminister gab dem Standard ein Interview, das wollen wir euch nicht vorenthalten - hier der LINK. Sein Mitgefühl gilt den Kindern, das ist natürlich lieb und auch richtig. Nach einem Plan für einen ordentlichen Schulbetrieb klingt das alles nicht.

 

Das Unterrichten mit FFP-2 Masken ist höchstproblematisch (und nein: wir reihen uns nicht in Corona- oder Maskenskeptiker ein). Denn die Masken sind nicht dafür gedacht, sich in einen ständigen verbalen Austausch zu begeben.


3.12.

 

Gegen jede Vernunft wurde bei der PK verkündet: die Schulen werden geöffnet. Ohne Konzept, ohne echter Präventionsmaßnahmen. Ausgenommen sind die Oberstufenklassen 5,6 und 7. Die Kinder ab 10 müssen Masken tragen. Das wird sowohl für die Kinder als auch die Lehrer*innen eine viel versprechende Zeit werden. Die PTS werden der Sek 1 zugerechnet, wider besseren Wissens. Denn gerade die Schüler*innen dieses Schultyps gehören in die Gruppe der sogenannten Superspreader. Wir haben dem Minister und der Frau Landeshauptfrau geschrieben, den Text gibt es HIER.

Faßmann spricht von einer sicheren Schule. Offensichtlich hat der Minister keine Ahnung, was sich an den Schulen abspielt. Er könnte sich (immerhin war er einst Wissenschafter) zum Beispiel diesen ARTIKEL durchlesen.

Alle Lehrer*innen kann man nur auffordern, sich in Mails und Briefen an die Öffentlichkeit bzw. die zuständigen Stellen zu wenden. Die OELI-UG tut dies natürlich seit jeher und auch in Zukunft.

Und: bereitet euch auf den nächsten schulischen Lockdown vor, mit den aktuellen Maßnahmen ab dem 7.12. wird der wohl unauswechlich sein.

 

Auch eine Zumutung: Schwangere sollen keinen MNS tragen, das ist allgemeiner ärztlicher Rat. Daher gibt es für diese Gruppe eine Dienstfreistellung in "Kontaktberufen". Darunter fallen beispielsweise Friseurinnen und Fußpflegerinnen. Für Lehrerinnen, die natürlich im ständigen Austausch mit Kindern sind (das nennt man eben auch Kontaktberuf) sind, gilt diese Regelung NICHT. Das ist absurd. Gewerkschaftlich herrscht bei allen Fraktionen Übereinstimmung, dass dieser Mißstand sofort bereinigt gehört. Schwangere MÜSSEN in dieser heiklen Zeit vom Präsenzunterricht freigestellt werden.

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BEILAGE_Erlass_Schulbetrieb_ab_07.12.202
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1.12.

 

Auf orf.at ist zu lesen: Was die Schule betrifft, so dürfte die Aufnahme des Präsenzunterrichts in den meisten, aber nicht allen Altersstufen fix sein. Laut „Kurier“ (Onlineausgabe) sollen die Volksschulen ab Montag wieder den Präsenzunterricht aufnehmen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) während des Unterrichts bleibt den Volksschulkindern erspart. Allerdings werden der Zeitung zufolge noch Pläne erstellt, „ob die Öffnungszeiten und die Schulstunden gestaffelt werden“. Ziel sei es, die Kontakte im Schulgebäude maximal reduzieren zu können.

Auch in der Sekundarstufe I (Gymnasiumunterstufe und Mittelschule) wird es laut „Kurier“ wieder Präsenzunterricht geben, zu gestaffelten Beginnzeiten. Für Schülerinnen und Schüler soll auch während des Unterrichts Maskenpflicht gelten.

In der Oberstufe (Anmerkung kuli-UG: die PTS wird da wieder verortet) dürfte es auf eine Mischung aus Präsenzunterricht und Distance-Learning hinauslaufen. Die fünften und Maturaklassen sollen laut „Kurier“ wieder an die Schulen geholt werden, wie in der Unterstufe mit Maskenpflicht und gestaffelten Startzeiten. Für die sechsten und siebenten Klassen bleiben Distance-Learning und Homeschooling aufrecht.

 

Am Mittwoch wird es Details geben, dann findet man auch hier nähere Infos. Ein Zurück zu "Normal" kann es eigentlich bei den nach wie vor sehr hohen Zahlen nicht geben. Es sieht alles nach einem weiteren wenig bis nicht durchdachten Plan aus.


27.11.

 

Die Massentestungen sind Blendgranaten einer Regierung, die in den meisten Bereichen (nicht nur für die Schulen) keinen Plan hat. Es werden knapp 10% der Betroffenen im Schulbereich getestet - am Montag, dem 7.12. treffen diese Menschen (auch Lehrer*innen genannt) auf 90% ungetestete Menschen ("Kinder/Schüler*innen"). Zudem sind die Antigentests nicht ganz fehlerfrei, aber das ist nur ein Nebenschauplatz.

Die OELI UG hat reagiert und die Verantwortlichen darauf hingewiesen. Zudem wiederholen wir gerne: die Teilnahme an den Tests am 5./6.12. ist freiwillig. Kann nicht of genung betont werden!

Das Bildungsministerium hat jetzt aber spitz gekriegt, dass es eine Pandemie gibt und sucht Lehrkräfte und Räume. Der Standard berichtet HIER.

25.11.

 

we had a dream.

bk kurz tritt auf:

"und lassen sie mich noch eines sagen: ja, dass die tests für unsere wichtigen pädagogen und pädagoginnen am wochenende stattfinden, ist eine zumutung. ja, so sehe ich das. ich gebe unumwunden zu: wir haben die vielen lehrer und lehrerinnen im stich gelassen, wir haben zu wenige präventionsmaßnahmen gesetzt. ja, all das ist richtig. wir müssen das besser machen und ich verspreche dies auch! ich möchte mich noch beim gerade zurückgetretenen bundesminister faßmann für seine letztlich erfolglose arbeit bedanken. aber ich bitte alle pädagoginnen, die so viel für unser land leisten: bitte nehmen sie an den tests teil!"

abtritt kurz, wolfgang fellner mit staunendem blick. aus. xxl lutz werbung.

 

Leider realer als unser Traum dieser ARTIKEL des Standard.

Die geplanten Massentests sind ein wirkungsloses Placebo. Zudem wird bei der Organisiertheit der Behörden davon auszugehen sein, dass alles in einem Fiasko enden wird. Ob man überhaupt hingeht, MUSS jeder Lehrkraft freigestellt sein. Etwaige "Konsequenzen" darf und kann es gar nicht geben. Maskenpflicht für jene, die nicht hingehen? Vielleicht gleich eine Maulkorbpflicht für "freche" Lehrer*innen einführen? Geht es noch Herr Minister Faßmann? Wohl nicht.


24.11.

 

Wie schon medial bekannt, sollen am 5. und 6. Dezember Schnelltests unter allen Lehrer*innen und KIndergartenpädagog*innen durchgeführt werden. Sinn und Zweck - so der offizielle Sprech - soll sein, die Dunkelziffer an positiven COVID19-Fällen herauszufinden. Es ist wohl mehr eine PR-Aktion mit schönen Fernsehbildern für S. Kurz. Weder das Gesundheitsministerium noch die Länder waren vorab informiert. Wie der Test ablaufen soll bzw. wo ist noch in "Planung". Es wird noch eine detaillierte Information seitens des Bildungsministeriums geben. Wir hoffen darauf und auch darauf, dass es zu keinen großen Menschenansammlungen bei den Tests kommt, das wäre wohl kontraproduktiv.

Minister Faßmann hat ein erstes Mail zur Angelegenheit ausgesendet. Sie können dieses hier nachlesen:

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email Faßmann - Schnelltests.pdf
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Radio OE1 berichtete umfassend im heutigen Morgenjournal - HIER nachzuhören.


23.11.

 

Wie wird es ab dem 7.12. mit den Schulen weitergehen? Gesundheitsminister Anschober meinte in einem Presseinterview (21.11., Paywall), dass Schulen zuerst wieder "hochgefahren" werden (als wären sie zur Zeit verwaist). Auf der anderen Seite ist nicht klar, ob dies umfassenden Präsenz- oder doch Gruppenunterricht bedeuten wird. Noch wird an "verschiedenen Modellen" gearbeitet, eine Information aus dem Ministerium.

In Deutschland beispielsweise, dem Nachbarland mit 5x niedrigeren Infektionszahlen, werden die Weihnachtsferien vermutlich auf den 17.12. vorgezogen.

Positive Nachrichten gibt es auch: 3 Impfstoffe stehen kurz vor der Zulassung, sie dürften vielversprechend sein.


20.11.

 

Die OELI-UG hat bei der Staatsanwaltschaft eine Schverhaltsdarstellung eingebracht. Den ganzen Text gibt es in Kürze hier zu lesen (es handelt sich um 25 detaillierte Seiten).

WEITERS zum Umgang der Schulschließungen seitens der Politik: Pamela Rendi Wagner (SPÖ, Ärztin) nimmt es mit wissenschaftlichen Tatsachen nicht so genau, wie es der heutige Text im Kurier (HIER zu lesen) zeigt.


19.11.

 

Wie viele Kinder nutzen das Angebot der Betreuung vor Ort? In OÖ sind es lt. Bildungsdirektion ca. 22% der VS, 12% der MS Kids und 3-4% der AHS Unterstufenschüler*innen. Wie funktioniert das Distance Learning? Einige Kolleg*innen haben uns geschrieben, Tenor: es ist ziemlich anstrengend, Betreuung vor Ort und Home Schooling gleichzeitig zu organisieren. Allerdings zeigt sich auch, dass aus dem Lockdown im Frühling gelernt wurde. Die Kinder sind besser vorbereitet, sie wissen besser mit Situation umzugehen. Natürlich besteht die Hoffnung, dass diese Phase in drei Wochen zu Ende ist!

Welche Erfahrung machen Sie/machst du zur Zeit mit dem Distance Learning?

Ein unlustiger Funfact: Die Firma, die für das Ministerium die Plattform EDUVIDUAL betreibt, wurde erst ANFANG NOVEMBER damit beauftragt, mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Ein weiterer Beleg des Versagens von Faßmann, Netzer und Co.

 

Gary Fuchsbauer, unser OELI-UG Bundeskoordinator, hat dem Standard ein Imnterview zur aktuellen Situation gegeben, es ist HIER nachzulesen.

 

Was hat sich noch getan? Die Gehaltsverhandlungen wurden eben rasch abgeschlossen, es gibt für Beamte und VB ein Plus von 1,45%. Dies entspricht in etwa der Inflation. Ein zufriedenstellendes Ergebnis.


16.11.

 

Letzten Donnerstag fand die Generalversammlung der OELI-UG per Videokonferenz statt. Im Zentrum der Diskussion stand dabei das Thema der sichefren Schule. Herausgekommen ist nach stundenlanger fruchtbarer Diskussion ein Papier, das alle Bildungssprecher der im Nationalrat befindlichen Parteien und diverse Bildungsverantwortliche erhalten haben. Das Dokument ist HIER nachzulesen. Einige Punkte daraus:

* INFORMATIONSPFLICHT bei Erkrankungen von SchülerInnen und KollegInnen.

* VERSORGUNG der LEHRERiNNEN mit FFP2 Masken - in ausreichender Form!

* AUSDÜNNUNG der LEHRPLÄNE während der PANDEMIE.

* LUFTREINIGUNGSSYSTEME in den Klassen.

* MÖGLICHKEITEN des KLASSENSPLITTINGS zu finden.


15.11.

 

Wie nicht anders zu erwarten, sind die Schulen weitestgehend geschlossen. Die Politik reagiert mit Maßnahmen, die wenig überlegt und stringent sind - wobei man von Faßmann abwärts an sich nichts anderes erwartet hat. Lehrer*innen sollen online wie offline unterrichten, aber auch Gruppen beaufsichtigen, die in die Schule kommen. Alles kein Problem, wir dritteln uns. Hier die gültige Verordnung:

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Schulbetrieb ab 17.11..pdf
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13.11.

 

Es wird leider kommen, wie befürchtet: die Schulen werden die nächsten zwei bis drei Wochen geschlossen werden. Wir haben wochenlang versucht, mit den Verantwortlichen Lösungen zu erarbeiten, dank deren Beratungsresistenz ist es zu keinen Verbesserungen an unseren Schulen gekommen.

Die ÖLI-UG kündigte bereits eine Sachverhaltsdarstellung an, weil der Verdacht besteht, dass geeignete Gesundheitsschutzmaßnahmen wider besseres Wissens nicht ergriffen werden und es so zur „vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten“ nach § 178 StGB (in Verbindung mit §§ 6 und 88) kommen bzw. dass „Amtsmissbrauch“ nach § 302 (1) StGB vorliegen könnte.

Wir haben auch gestern wieder an Bildungsverantwortliche geschrieben, das Dokument findet sich hier.

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Brief an Faßmann und Co - 12/11/20
Offener Brief der ÖLI-UG an die verantwo
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Der STANDARD am Freitag Nachmittag vom 13.11. berichtet zur Lage HIER.


9.11.

 

Hannes Grünbichler ist der COVID-Experte der OELI, so kann man das ruhig sagen. Er gab den Bezirksblättern ein längeres Interview. Es ist HIER nachzulesen. Er spricht auch von drohenden, beinahe schon unvermeidlichen Schulschließungen.


7.11.

 

Die Schulen bleiben offen - so das Mantra ALLER Parteien. Es wird negiert, dass natürlich auch Schulen Orte der Übertragung sind (es gibt Studien und Belege - zb HIER). natürlich will niemand eine Schließung der Schulen mit all seinen negativen Folgen. Doch es wurde einfach abgewartet, bis der Point of No Return erreicht ist - es gibt keine einzige Präventionsmaßnahme in den Schulen, nur den Tipp, doch oft zu lüften.

Bis jetzt gibt es kein Sicherheitskonzept, dass die Lehrer*innen und die Kinder schützt. Mit Lüften alleine wird es nicht getan sein. Man könnte Klassen teilen, Schichtbetrieb bei den älteren Kindern (ab Stufe 8) organisieren, Lüftungsgeräte besorgen. Auch dass sich viele Schüler*innen in die Busse drängen, weil Bildungsregionen unfähig sind, für gestaffelte Beginnszeiten zu sorgen, ist beschämend. Problem bei vielen Maßnahmen: es kostet. Und das soll nicht sein. Es gibt kein Millionenpaket für die Schulen, so systemrelevant wie die AUA sind die halt nicht.

Bald wird  als Maßnahme angeordnet werden, für die 110.000 Lehrer*innen zu klatschen. Bitte Dankbar sein!

 

Weitere News aus Absurdistan:

  • Von der Bildungsdirektion gibt es eine neue Handreichung. Darin steht, dass Eltern ihre erkälteten Kinder bis Temperatur 38 ruhig in die Volksschule schicken können, denn sie werden wohl eh keine Covid-Infektion haben. Auch Erkältungen und grippale Infekte übertragen sich gut - dürfte man in der BilDir nicht wissen. Das Dokument dazu finden Sie ein paar Zentimeter unten... Die BilDir behauptet zudem, nur den Richtlinien des Gesundheitsministeriums zu folgen. Das ist aber falsch, denn da steht: Unabhängig vom Alter sollen Kinder die sich subjektiv krank fühlen bzw. Symptome aufweisen, die ein regelrechtes Folgen des Unterrichts verhindern der Bildungseinrichtung fernbleiben, jedenfalls aber bei Auftreten von Fieber, Erbrechen oder Durchfall. (Seite 3, Empfehlungen für die Gesundheitsbehörden im Umgang mit SARS-CoV-2-Infektionen im Kindes- und Jugendalter / Bundesministerium f. Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, 28.20.2020). Auch dieses Dokument finden sie als PDF ein paar Scrolls darunter. Warum wird offensichtlich bewußt eine Falschinformation ventiliert? Soll dies zu mehr Vertrauen in die Behörde führen?
  • FFP2 Masken kommen - so das Ministerium: sie werden in den Schulen ab Mitte November eintrudeln. So schnell geht das, wenn man bedenkt, dass COVID-19 offenbar erst seit ein paar Tagen bekannt ist, ist das schon beeindruckend.
  • Manche Schulen haben schon FFP2-Masken - nur halt nicht für jede/n Kolleg*in, es wird wohl bald empfohlen (analog zum Carsharing) auch so mit Masken zu verfahren und sich diese halt zu teilen.
  • Die Elternfreistellung bis zu einem Monat wegen Covid gilt nach einem ersten Entwurf NICHT für Lehrer*innen. Ein weiterer Baustein der Entmutigung. Was allerdings möglich ist, sollte Zeit für die Kinder benötigt werden: eine Sonderurlaub ist zu beantragen, der auch genehmigt wird. Für Details unsere ZA Mandatarin Renate anrufen (0699 10 20 8 20 2).

Man sieht: es tut sich.... nichts hilfreiches. Einige Standorte kämpfen bereits mit massiver Unterbesetzung - dieser Zustand wird sich in nächster Zeit verstärken (nicht nur Corona-bedingt, auch weil "normale" Krankenstände im Herbst zunehmen).

 

Die OELI-UG hat übrigens Klage(n) wg. Verstoßes gegen die Sorgfaltspflicht eingereicht. Es muss zumindest ein Zeichen gesetzt werden. Eine Aussendung zum Thema erfolgt in den nächsten paar Tagen.


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Neue FAQs vom 6. November 2020
Bildungsdirektion-Handreichung-06-11-20.
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Empfehlung Gesundheitsministerium im Umgang mit COVID an den Schulen
201028_Empfehlungen für die Gesundheitsb
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Lockdown ab 3.11. - aber die Schulen bleiben offen, weil die Gesundheit der Lehrer*innen nicht einmal sekundär ist.

Warum Kinder sehr wohl eine Rolle im Infektionsgeschehen spielen steht HIER.

verordnung dazu:

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Covid-19_Informationsschreiben an Schule
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Es gibt ein Dokument des Bundesministeriums für Unterricht und Wissenschaft. Dieses kann hier downgeloadet werden. Es bietet einen ausführlichen Überblick über geplante Maßnahmen zum Schulstart unter dem Vorzeichen der Coronapandemie.

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Schule im Herbst.pdf
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Weitere Infos des Ministeriums:

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hygienehandbuch_schulen (1).pdf
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FAQs_Stand_07.09.2020.pdf
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Überblick: Maßnahmen an VS und MS/PTS.

Die Ampelphasen sind nicht analog zur "Anschoberampel" zu sehen. Ein Schulbezirk könnte auf grün stehen, auch wenn der Bezirk als gelb eingestuft wird (und umgekehrt). Es geht bei der Schulampel primär um die Situation an den Schulen.

Auf jeden Fall gilt die MNS-Pflicht auf den Gängen (nicht in den Klassen). Auch in den Konferenzzimmern ist kein MNS vorgesehen.

Natürlich kann sich die Situation jederzeit ändern - hier halten wir Interessierte am Laufenden.

Volksschule:

MS und PTS:

Bildquelle: BMBWF

UPDATE 18.9.: es gibt ein Empfehlungsschreiben der Bildungsregion. Wörtlich steht darin:

"In diesem Sinne wird empfohlen – wenn möglich – vor Ort keine Konferenzen, Schul- bzw. Klassenforen oder Elternabende abzuhalten. Es wird dringend die Umstellung auf Online-Konferenzen angeraten."

Dieser Empfehlung sollte schon ab der Stufe GRÜN Folge geleistet werden.

Anmerkung: Konferenzen sollen nicht stattfinden, aber die Kollegenschaft am Arbeitsplatz zusammenpferchen ist kein Problem? Das erscheint, gelinde gesagt, seltsam.

Hier gibt es das ganze Dokument zu lesen:

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Empfehlungen zu schulischen Zusammenkünften 18-09-20
Dringende_Empfehlung_bezüglich_schulisch
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15. Oktober

 

Mittlerweile sind die Schulen in Österreich 4 oder 5 Wochen geöffnet und es sind die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden: Schulklassen werden in Quarantäne geschickt, ebenso Lehrkräfte. Der Bildungsminister (ÖVP) schlägt ernsthaft vor, pensionierte Kolleg*innen zurück zu holen (die ja genau zur sogenannten Risikogruppe gehören!). Alles ohne Plan, so scheint es (den Hr. Faßmann für Ende Oktober verspricht - unglaubliche 7 Monate nach Beginn der Pandemie).

 

Die Bildungsandesrätin Haberlander (ÖVP) meint lapidar: egal, welche Farbe die Ampel im Bundesland hat - die Schulen bleiben offen. Kein Distance Learning, keine geteilten Unterrichtsgruppen. Die Antwort auf alle Probleme ist: KEINE.

 

Auch der oberste Gewerkschafter Paul K. (CLV) verhält sich auffallend ruhig. Sich auf die Schienen für die Kollegenschaft zu werfen, schaut anders aus. Aber auch das sind keine besonderen Neuigkeiten, war in den letzten Jahren ja auch nicht anders.

 

Momenterl, sind nicht alle 3 handelnden Personen von der ÖVP bzw. aus deren Umfeld??? Zufall?? Wohl eher nicht. Leidtragende sind die Lehrer*innen, die Kinder und deren Eltern.

 

Peter Novak hat seinem Unmut HIER Luft gemacht.

25. Oktober

 

Nach wie vor gibt es keinen validen Plan, Lehrer*innen einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Eventuelle Aufsichtsbeschwerden und Anzeigen gegen die Verantwortlichen sind in Vorbereitung. Die OELI hat in einer Aussendung auf die besondere Situation von Integrationslehrer*innen hingewiesen. Den Text gibt es HIER bzw. als Download.

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Schreiben_CoVundSonderpaedagogik.pdf
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