Coronaupdates

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Covidkrise und was das alles für die Schulen bedeutet.

Die Tageseinträge geben nur den aktuell verfügbaren Wissensstand wider. Wir korrigieren im Nachhineien keine Einträge - so ergibt sich ein abgerundetes Bild, quasi eine Historie des Hin und Hers und des Versagens der Schulaufsicht auf allen Ebenen. Auch wird klar: manchmal halten Pläne nicht länger als 24 Stunden.

 

Wir suchen Texte zum Home Schooling! Unsere Frühjahreszeitung (VÖ: Mai 2021) wird sich dem Thema breit annehmen. Was sind Ihre Erfahrungen? Was ist gut gelaufen, was weniger? Welche Lehren können wir aus der Phase des Distance Learnings ziehen? Wir veröffentlichen die Texte auch "anonymisiert"! Wir würden uns um einige Zeilen freuen. Schreiben Sie uns:

kreidekreis@kuli.net


16.4.

 

Der Schichtbetrieb läuft lustlos und lustloser dahin, ein Ende ist ungewiss. Laut den OÖN diese Woche haben sich nur knapp 50% der PflichtschullehrerInnen bisher impfen lassen. Ein niedriger Wert, den wir bedauern und auch nicht ganz nachvollziehen können. Die Gefahr einer Thrombose liegt beim Impfstoff von AZ bei 0,0004%. Raucher haben ein 0,18% Risiko eines Blutgerinnsels.

 

Was aber schon die Frage sein wird: wie entwickelt sich Schule nach dem Ende der Coronapandemie weiter? Wir gehen der Frage im bald erscheinenden Frühjahresheft nach. Und befürchten: die Zwei- oder Dreiklassengesellschaft wird bleiben. Denn Investitionen in das marode Schulhaus werden nicht im notwendigen Maß stattfinden, anderes wird wichtiger sein und wenn es die Rettung von Schiliften im Burgenland ist.

Ein Jahr Schockstarre – auf Kosten der Schüler

Die Pandemie führte zu enormen sozialen und wirtschaftlichen Schäden in den Schulen. Aber selbst Corona schafft es bisher nicht, das Klassenzimmer zu digitalisieren.....

steht heute im Standard zu lesen. Der Ökonom Hanno Lorenz stellt einige richtige Fragen. Interessant ist, dass der Autor beim Think-Tank Agenda Austria tätig ist - eine neoliberale EInrichtung mit schwerer ÖVP-Schlagseite... Den Text gibt es HIER zum Nachlesen.


29.3.

 

Die oberösterreichische Impfrunde Nr. 1 bei den APS-Lehrer*innen ist absolviert und wir hoffen, dass es allen geimpften Kolleg*innen gut geht. Die Organisation bei den diversen Teststraßen war im Großen und Ganzen recht gut (im Designcenter hat es ein bißchen gestaut).

Wie geht es nach Ostern weiter? Die kurze Antwort: so wie in den 6 Wochen vor den Osterferien. Mit den Nasenbohrtests, FFP2 Masken und Schichtbetrieb in der Sek.1. Ein Ende dieses Notfallssystems ist nicht abzusehen. Wenn man dem Minister gestern in der Sendung "Hohes Haus" (ab Minute 14.45) zugehört hat, dann musste man erkennen, dass von einem Plan nach wie vor nicht die Rede sein kann. Dies lässt - analog zum Schulbeginn 2020 - nichts Gutes für den kommenden Herbst erwarten.

24.3.

 

Zur "Impfstrategie" von Lehrer*innen in Österreich: die scheint es österreichweit nicht zu geben. In Wien und der Steiermark wurden bereits alle Pädagog*innen, die dies wollten, geimpft. In sind 14.000 Dosen für Lehrer*innen reserviert. 9000 VS- und ASO-Kolleg*innen nehmen die Gelegenheit wahr, sich ab 26.3. impfen zu lassen. Die restlichen Dosen werden nun anderen APS-Lehrer*innen verimpft (AHS/BMHS/... Kolleg*innen haben noch kein konkretes Datum für eine Impfung erhalten). Die Nachfrage scheint hoch zu sein. Wir hoffen, dass wirklich jeder/jede drankommt, der/die das wollen. In anderen Bundesländern wurden bereits geplante Impfpläne wieder umgestoßen. In Salzburg und Vorarlberg warten Lehrer*innen noch immer auf einen konkreten Impftermin (bzw. in Salzburg auf die Einhaltung). In Kärnten wiederum wurden letztes Wochenende alle Pädagog*innen ab dem 45. Lebensjahr geimpft. Wann die Kolleg*innen dran sind - noch ungeklärt. Bei den Tiroler Kolleg*innen wurden 35% der VS-Lehrer*innen bis jetzt geimpft, nun stockt das weitere Vorgehen. Das ist doch sehr verwunderlich. Ein einheitliches Vorgehen wäre wünschenswert gewesen. Aber mit den Plänen und Strategien ist es so eine Sache....


23.3.

 

Da einige Impfdosen nicht an VS/ASO-Kolleg*innen verimpft werden, ist es auch für MS/PTS-Lehrer*innen möglich, in den nächsten Tagen bereits einen Impftermin wahrzunehmen!

 

Wie dies geht, steht im unten angefügten Dokument. Liebe Kolleg*innen - nutzt die Möglichkeit!

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Impftermine für MS/PTS Lehrer*innen
Ankündigung_Impftermin_Covid-19_Schutzim
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Was für verlängerte Osterferien spricht, ist die hohe Inzidenz bei den Jugendlichen bzw. Kindern. Die OELI-UG fordert (und das mit Bauchweh) eine Schließung der Schulen in besonders belasteten Gebieten. Auch junge Menschen erkranken - und dies auch schwer. Der ORF berichtet heute darüber, und zwar HIER.

Wieso eine längere Pause helfen könnte - der STANDARD schreibt darüber.

Gleichzeitig fordern wir eine umgehenden Beginn, Schulen mit Luftfilteranlagen auszustatten. Diese haben auch in "normalen" Zeiten einen enormen Nutzen bzgl. Verringerung von Infektionskrankheiten bzw. beim Minimieren des CO-Gehalts in Klassen.


20.3.

 

Prognosen sind schwierig - denn sie betreffen die Zukunft. Allerdings muss man kein großer Prophet sein, um vorauszuahnen, dass es bei der aktuellen Situation zu verlängerten Osterferien kommen kann. Die Ansteckungen unter den 5 bis 24-jährigen ist zur Zeit die höchste von allen Altersgruppen (siehe Grafik).

Abbildung: Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen im Österreich-Schnitt. Die Bundesländer Vorarlberg und Tirol liegen darunter, Wien, Niederösterreich, Salzburg und Burgenland deutlich darüber, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten
Abbildung: Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen im Österreich-Schnitt. Die Bundesländer Vorarlberg und Tirol liegen darunter, Wien, Niederösterreich, Salzburg und Burgenland deutlich darüber, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten

Abbildung: Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen im Österreich-Schnitt. Die Bundesländer Vorarlberg und Tirol liegen darunter, Wien, Niederösterreich, Salzburg und Burgenland deutlich darüber, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten etwa im Durchschnitt.

Offene Schulen, so wichtig sie sind, werden ein effektives EInfangen der Pandemie verhindern. Das ist leider traurige Gewissheit.


19.3.

 

Durch die Freigabe von Astra Zeneca als Impfstoff für die Ü64 Generation, kommt Sand ins Getriebe bei den geplanten Lehrer*innenimpfungen ab nächster Woche. Wir haben an mehreren Stellen nachgefragt und die Zusicherung bekommen, dass zumindest ein Teil der Kolleg*innen ab dem 26.3. geimpft wird - nämlich die VS- und ASO-Lehrer*innen. Das ist zumindest ein Anfang. Wir hoffen, dass im Laufe des Aprils auch die anderen Pädagog*innen ihren Erststich erhalten. Dafür werden wir uns vehement einsetzen. Wir haben schon genug gebrochene Versprechen seitens der Politik vernommen.

 

Weiters geht der Herr Bundesminister für Bildung NICHT von einem Regelunterricht nach Ostern aus, auf orf.at steht:

Bei der gestrigen Sitzung des Unterrichtsausschusses hat ÖVP-Unterrichtsminister Heinz Faßmann eine Ausweitung des Präsenzunterrichtes nach Ostern infrage gestellt. Die Schule als Präsenzunterricht sei anzustreben, und das sei im Interesse der Schülerinnen, sagte Faßmann laut einer Aussendung des Parlamentspressedienstes – ein permanenter Präsenzunterricht sei aufgrund der aktuellen CoV-Infektionslage allerdings „nicht zielführend“.

Gerade bei Kindern und Jugendlichen sei in den vergangenen Wochen ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen, wie Faßmann den Parlamentsangaben zufolge weiter sagte. Die weiteren Öffnungsschritte seien von der Entwicklung der Infektionszahlen abhängig.

 

Die 7-Tagesinzidenz ist bei den 5-24 Jährigen am höchsten. Somit ist auch klar bewiesen, dass Schulen sehr wohl zum Infektionsgeschehen beitragen. OE1 brichtet im heutigen Morgenjournal, HIER nachzuhören.

 

Ein weiteres BlaBlaschreiben der Bildungsdirektion:

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Änderung des Impfplans - Verzögerung
Adaptieren bedeutet zumeist Verschlechtern - so auch beim Impfplan.
Adaptierung_des_Impfplans_im_Bildungsber
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12.3.

 

Zum Thema Lehrer*innenimpfungen berichten heute die OÖN.

Zur Sicherheit und Wirkung des Astra-Zenecas Impfstoff gibt es einen Bericht des Paul Ehrlich Zentrums in Deutschland, das sich mit der Sicherheit von Vakzinen beschäftigt. Nachzulesen HIER.

Vom Freitag, 26.3. bis Dienstag, 30.3. wird nun geimpft, das Land OÖ und die BilDir haben heute ausgesandt. Die Dokumente gibt es hier zum Download:

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Zum Ablauf der Impfungen
Vorankündigung_Impfung_Schulen.pdf
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Schulbestätigung
Die Direktor*innen bestätigen, dass die Lehrer*innen am Schulstandort arbeiten.
Formular_Bestätigung.pdf
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Download
Impfstoffinfo (Astra Zeneca)
Beiblatt_1_AstraZeneca.pdf
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Download
Beiblatt_2_AstraZeneca.pdf
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10.3.

 

Wir haben nachgefragt bei der Bildungsdirektion und erhielten diese Auskunft:

 

Grundsätzlich ist der BD OÖ zugesichert worden, dass der genannte Impfplan hält und tatsächlich vor Ostern die Impfdosen für Lehrer*innen zur Anwendung gebracht werden können.

Es wird in den nächsten Tagen ein Schreiben geben, das den Ablauf erklärt; Darin wird erklärt werden, dass die Schulleiter*innen Formulare erhalten, mit denen sie uns bestätigen, dass wir tatsächlich an der Schule arbeiten. Wir erhalten außerdem über unsere Schulleiter*innen einen Link der uns zur konkreten Anmeldung führt. Geimpft werden wir in Impfstraßen. Sie planen außerdem eine größere allgemeine Information über diese Corona-Impfung für Lehrer*innen als Online-Format.

Für die Impfung eingeplant sind grundsätzlich Lehrpersonen im Aktivstand. Karenzierte, die fix im Herbst wieder in der Schule sind, können mit Bestätigung der Schulleitung auch geimpft werden.


5.3.

 

Wir wir aus den Medien entnehmen können, bastelt Gesundheitsminister Anschober an einer neuen Gesetzesintiative herum, die bereits im Vorfeld als zumindest umstritten gelten kann. Für Lehrer*innen bedeuten die geplanten Neuerungen ab ca. Mitte März: es wird eine Testverpflichtung geben (bei einer der Teststationen). Ob diese Tests in der Dienstzeit passieren können (zum Beispiel bei den Nicht-VS an Freitagen) wird sicherlich noch Gegenstand von Verhandlungen werden. Bei der Erstellung des Gesetzes wurden wie üblich keine Gespräche mit Betroffenen geführt.

 

Weiters: die Zahlen bei den infizierten Fällen an den Schulen steigen beträchtlich, der ORF berichtet heute darüber. Die 7-Tagesinzidenz ist bei den 5 bis 14-jährigen am zur Zeit höchsten. Was angesichts der wenig vorhandenen Präventionsmaßnahmen wenig verwundert.


2.3.

 

Es gibt Neues zum Thema impfen - bitte das PDF dazu lesen! Vor Ostern soll mit dem Impfen begonnen werden, Details folgen (hoffentlich bald). Impfstoff wird wohl jener der Firma Astra Zeneca sein, der im Abstand von 12 Wochen 2x dosiert wird. Dieser Impfstoff ist hochwirksam, aber nicht nebenwirkungsfrei.

 

Weiters: es kann zu Infektionen an den Schulen kommen. Lehrer*innen können dies als Berufserkrankung geltend machen. Wir können folgende Auskunft geben:

Corona ist als Berufskrankheit anerkannt. In der Berufskrankheiten-Liste der ASVG finden sich neben Krankenhäusern etc. explizit Schulen (Punkt 38) als Unternehmen, in denen Infektionskrankheiten als Berufskrankheiten anerkannt sind. Gesetzliche Grundlage: § 177 und Anlage 1 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG). 

Auch der Verdacht auf eine Berufskrankheit ist durch die behandelnde Ärztin bzw. den Arzt zu melden. Sollte ein solcher Verdacht vorliegen, so ist zu empfehlen, das mit dem behandelnden Arzt/ der Ärztin zu besprechen. Von der oö LKUF gibt es keine eigenen Formulare, die Vorlagen der AUVA werden angenommen. Wenn eine Meldung einlangt, schickt die LKUF Fragebögen aus, um zusätzliche Informationen einzuholen.   

Die Meldung von ÖGK Versicherten ist an die AUVA zu richten. Meldungen, die irrtümlich an die AUVA gehen, werden an die LKUF weitergegeben.  

AUVA - Verdacht auf eine Berufskrankheit
Formular für die ärztliche Meldung AUVA  

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Bildungsdirektionsinfo zu den Impfungen.
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26.2.

 

Zwei Wochen "Schichtbetrieb" liegen hinter uns - Kolleg*innen haben uns erzählt, wie es ihnen damit geht. Allgemeiner Tenor: sie wünschen sich die "normale" Schule zurück. Die Kinder kommen zwar gerne wieder in die Schule, aber so richtig klasse finden sie es wohl auch nicht. Der Unterricht mit Maske funktioniert nur eingeschränkt, ruhige Kinder sind noch ruhiger geworden. Und trotz ausgedünnter Klassen kommt es zu Infektionen, gerade eben in Linz an der Karlhof-VS. Die OÖN berichten heute darüber.

 

Thema Impfung: die Bildungsdirektion OÖ in Verbindung mit Landesrätin Haberlander (quasi ein Dreamteam) hat noch keinen konkreten Impftermin genannt. In Vorarlberg sind die Impfungen von Lehrer*innen und Kindergartenpädagog*innen schon angelaufen. Wien beginnt nächste Woche großflächig die Immunisierung. Warum geht das nicht in OÖ?

Der STANDARD berichtet heute darüber.


17.2.

 

Die Nasenbohrtests sind zwar nicht unbedingt fehlerfrei, doch trotzdem konnte schon eine beträchtliche Anzahl von infizierten Kindern entdeckt werden. Der Standard berichtet:

 

An den Schulen sind am Montag und Mittwoch bei österreichweit insgesamt 1,3 Mio. "Nasenbohrer"-Selbsttests 536 positive Ergebnisse verzeichnet worden. In der Vorwoche waren es rund 200. Betroffen sind 364 Schüler und 172 Lehrer. Alle Betroffenen absolvieren nun noch einen PCR-Test - in der Vorwoche wurden die positiven Ergebnisse in drei Viertel der Fälle bestätigt.

In dieser Woche standen die Tests nach dem Ende der Semesterferien in sieben Bundesländern erstmals in ganz Österreich an. Wer am Präsenzunterricht teilnehmen wollte, musste sich am Beginn des Schultags selbst testen.

Die erste österreichweite Runde der Tests sei "problemfrei verlaufen, die
Akzeptanz der Tests ist erfreulicherweise sehr hoch", sagte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Nur rund ein Prozent der Schüler verweigern via deren Eltern die Testabgabe. Diese Schüler müssen daheim den Unterrichtsstoff erarbeiten, werden dabei aber bei Bedarf von Pädagogen unterstützt.

 

Dieses Ergebnis zeigt auch deutlich, dass Schulen zum Infektionsgeschehen beitragen. Für die Eltern, die die Tests bei ihren Kindern verweigern, fehlt uns das Verständnis. Eine Extrabetreuung der Kinder (die da leider Opfer sind) lehnen wir ab.


8.7.

 

Es gibt Falschmeldungen, Gerüchte, Unsicherheiten bzgl. der Corona ("Nasenbohr")-Tests an den Schulen.

Das Ministerium hat dazu noch einmal Präzesierungen ausgeschickt.

Drei Dinge: ja, Kinder, die den Test verweigern (bzw. deren Eltern) sind vom Präsenzunterricht auszuschließen.

Zweitens: die Lehrkräfte müssen die Tests (in allen Schulstufen und Schultypen) lediglich beaufsichtigen bzw. den Kindern assistieren. Wir bohren keinen Kindern in der Nase herum!

Drittens: es wurde dezidiert beschlossen, dass es für diese Tests KEIN medizinisches Personal braucht!

Wir stimmen völlig mit dem Bildungsministerium überein, dass diese Tests sinnvoll sind. Was wir kritisieren, ist, dass es für Lehrer*innen keine Testmöglichkeiten (im Sinne der Eintrittstests) an den Schulen gibt!

 

Zum Schichtbetrieb ab nächster Woche ist an sich alles gesagt. Wir wurden gefragt, ob die Schulen am Freitag die Möglichkeit der Betreuung anbieten müssen. Die Antwort ist Ja. Es gelten die selben Regeln wie in der Lockdownzeit.

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FAQs zu den Nasenbohrtests
Fragen_Antworten Selbsttests.pdf
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4.2.

 

Die OELI-Aussendung von gestern wurde medial bemerkt. HIER geht es zu einem Artikel dazu.

Die Nasenbohrtests in den Schulen sind im Übrigen ein großer Unsinn, denn sie sind extrem ungenau. Auch interessant: Die FFP2-Masken sind nach Meinung der EU-Gesundheitsbehörde nicht zielführend in der Pandemiebekämpfung. Es gibt, einen Tag vor dem Ferienende im Osten, einen Erlass des Ministeriums, der allerdings auch nicht im Detail vorgibt, wie nun der Schichtbetrieb abzulaufen hat.

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ERLASS_Schulbetrieb_ab_08_02_2021_final.
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3.2.

 

Ein Statement der OELI-UG zu den Schulöffnungen:

Die Unabhängige Lehrerinnen- und Lehrervertretung steht hinter den vorsichtigen Schulöffnungen, lehnt aber die Begleitumstände drum herum ab: Faßmann spricht medial von Wechselunterricht, ermöglicht aber Betreuung in den Unterstufen und Unterricht in ganzer Klassenstärke in den Oberstufen. Und tut weiterhin so, als würde das Coronavirus Volks- und Sonderschulen nicht kennen. Auf Mindestabstände wird also wieder verzichtet. Er setzt dafür auf ein nicht taugliches Testkonzept: Die „Nasenbohrtest“ erkennen nicht einmal jede zweite Infektion und die international beachtete Schul-„Gurgelstudie“, die einen Aufschluss über das reale Infektionsgeschehen an den Schulen gibt, wird bis Ostern ausgesetzt. Das ist grob fahrlässig und führt geradezu wieder zu Schulschließungen.

 

Die momentan in der Schule erhältlichen "Nasenbohrtests" dürften eine mieserable Genauigkeit aufweisen. Die AGES spricht von einer Sensitivität von gerade einmal 40 Prozent! Jede zweite Infektion wird also nicht angezeigt - so wird Schule nicht sicherer. Eine genaue Anlayse ist HIER zu lesen.

 

Das ganze OELI-Dokument hier als Download:

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Schulöffnungen - ja, aber
OeLI-UG.20210203.zu.Schuloeffnung.pdf
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2.2.

 

Der Bundesminister für das Unterrichtswesen hat eine PK abgehalten und im Wesentlichen die gestrigen Ankündigungen wiederholt.

Die Regeln ab 15.2. bis Ostern in OÖ sind:

Volksschulkinder haben an allen fünf Tagen der Woche wieder Unterricht. In den höheren Schulstufen gibt es Schichtbetrieb. Dabei kommt eine Gruppe am Montag und Dienstag in die Schule, die zweite am Mittwoch und Donnerstag. Am Freitag müssen alle zu Hause bleiben. Eine Teilnahme am Präsenzunterricht ist allerdings stets nur mit negativem Selbsttest an der Schule möglich. Es seien mittlerweile 20 Millionen Tests bestellt worden, so Faßmann. Lehrer*innen sollen einmal pro Woche getestet werden - offensichtlich muss man dazu an eine der Teststationen in OÖ kommen. Wir warten noch auf einen dementsprechenden Erlaß bzw. Erläuterungen dazu. Unsere Forderung nach Tests an den Schulstandorten bleibt aufrecht.

Schularbeiten sollen auch im Zeitraum vor Ostern abgehalten werden.

Der Bildungsdirektor von Wien, Heinrich Himmer, hat im Mittagsjournal zu der geplanten Schulöffnung gesprochen - das Interview ist HIER nachzuhören.


1.2.

 

Die Schulen werden nach den Semesterferien in den Präsenzunterricht zurückkehren. Vermutlich so: die VS beginnt wieder den normalen Regelunterricht, in der Unter- und Oberstufe gibt es den Schichtbetrieb, in welcher Form, verrät Minister Faßmann am Dienstag in einer Pressekonferenz. Begleitet sollen diese Maßnahmen durch Tests werden. Morgen mehr.


28.1.

 

Es gibt ein Update der Bildungsdirektion bezüglich FAQs. Es enthält einige Erläuterungen zu dringenden Fragen.

Das Dokument kann hier downgeloadet werden:

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FAQs_Stand_28.01.2021.pdf
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25.1.

 

Schon im Herbst haben wir daraufhingewiesen, dass es neben dem Lüften (das oft gar nicht gut funktioniert) eine Maskenpflicht für alle und ausgedünnte Klassen geben solle. Als einzige Gewerkschaftsfraktion haben wir auch dem Ministerium Ideen und Konzepte diesbezüglich übermittelt. Einiges wird jetzt endlich umgesetzt, darüber sind wir froh. Der STANDARD berichtet heute über eine Studie, an der auch die schwerfällige AGES teilgenommen hat.

 

REGELMÄSSIGE TESTS für LEHRERiNNEN: wie werden die gemacht? Dazu gibt es noch immer keine konkreten Angaben. Denn die "Nasenbohrtests" sollen ja nur für die Schüler*innen sein. Tests an den Schulen werden wohl nicht kommen. Es gibt zumindest seit heute  pro Bezirk in OÖ mehrere Teststationen. Anmeldung ist HIER möglich. Auch interessant: mit einem negativen Testergebnis ist man von der FFP2-Maskentragepflicht entbunden, die aber jetzt einige Zeit sowieso in öffentlichen Gebäuden gilt. Wie schon so oft: da passt Einiges nicht zusammen!

 

Das Bildungsministerium hat einen Leitfaden zu den Tests für die Schülerinnen ausgeschickt. Hier zum Download bereitgestellt:

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"Nasenbohrtests" FAQs
Fragen und Antworten_FINAL.pdf
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22.1.

 

Eine Neuigkeit von der Bildungsdirektion: die Semesterzeugnisse müssen ja persönlich den Kindern überreicht werden, daher soll dies erst nach den vorverlegten Ferien passieren. Also ab dem 15. Februar, wenn der schichtweise Präsenzunterricht wieder stattfindet. Ausnahme: Schüler*innen der 4./8./9. Schulstufe kann man das Zeugnis am Freitag vor den Ferien überreichen.

 

Gute Neuigkeiten gibt es für die Sonderschulen des Landes bzw. ihr Lehrer*innen: Distance Learning ist nun möglich (war es bis jetzt nicht). Wir fordern weiterhin, dass diese Pädagog*innengruppe im Impfplan ganz vorgereiht werden muss - vor den SPÖ- und ÖVP-Bürgermeistern! Der STANDARD hat darüber berichtet.

 

Es gibt auch ein ausführliches Dokument des Bildungsministeriums zum Schulstart in das zweite Semester. Man kann herauslesen, dass es mit den regelmäßigen Tests für Lehrer*innen an den Schulstandorten eher nichts wird. Ein weiteres Beispiel für die nicht-nachhaltige Ankündigungspolitik. Anyway, das Dokument kann hier nachgelesen werden:

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ERLASS_Schulbetrieb_ab_25_01_2021_final_
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20.1.

 

Die OELI-UG hat eine Aussendung an alle Schulen und Bildungsverantwortlichen des Landes geschickt. Wir haben die Ankündigungspolitik von Faßmann satt. Längst wäre ein Rücktritt angebracht, er kann es einfach nicht. Die ganze Aussendung HIER als Link und als PDF.

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Aussendung vom 20.1.2021
OeLI-UG.ortet.Desaster.pdf
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Es gibt eine Semesterferienverordnung und darin steht auch, dass ein Ergänzungsunterricht stattfinden werden kann. Wer den abhalten soll - dazu findet sich nichts. Aus dem Ministerium heißt es, dass es einen "Pool von Student*innen" gibt, die in den Ferien die Betreuung übernehmen können. Was sich nicht findet: wenn Lehrer*innen diesen abhalten möchten (freiwillig natürlich): gibt es dafür MDLs? Können Schulleitungen Kolleg*innen "freiwillig zwangsverpflichten"? Wie Vieles ist auch dies ungeklärt. Interessant: der Ergänzungsunterricht soll von 8 bis 12 erfolgen, nur in OÖ und der Stmk kann dieser bis 16 Uhr dauern. Maximal 50% der Schüler*innen pro Schule dürfen teilnehmen.

 

Viele Eltern sind mit der Vorverlegung der Ferien in OÖ und der Stmk nicht einverstanden, denn die ursprüngliche Woche wurde schon als Urlaub eingetragen. Es ist leider so, dass es keine Pläne gibt, die irgendwie wohlüberlegt sind und/oder längerfristig gelten.

 

Eine Aussendung zu aktuellen Themen wird seitens der OELI-UG umgehend erfolgen!

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Zum Ergänzungsunterricht usw.
Semesterferien-Verordnung.pdf
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18.1.

 

3 Wochen Fernunterricht, dann die vorgezogenen Semesterferien, danach Schichtbetrieb bis Ostern. Dies ist der Plan. Paul Kimberger fordert die Schulen auf, das Betreuungsangebot einzuschränken. Die OELI-UG unterstützt diese Forderrung. Es kann nicht im Sinne der Pandemiebekämpfung sein, dass an manchen Schulstandorten die Schüler*innen überwiegend zur Betreuung anwesend sind. Die OELI-UG fordert die Schulen auch auf, so weit wie möglich auf Präsenzunterrichtszeiten zu verzichten.

 

Leider zeigt sich auch in dieser Phase, wie überfordert das Bildungsministerium ist, denn es wurden keine konkreten Pläne vorgelegt, wie der Schulbetrieb nähere Zukunft ablaufen soll. Bezüglich Benotung meinte gestern Faßmann, dass man "Milde" walten lassen sollte. Dies ist nun wahrlich wenig hilfreich und schon gar keine juristisch exakte Vorgabe! Die Vorverlegung der Semesterferien ist nicht von allzu großer Bedeutung, ausser für Eltern, die schon vor Wochen sich Urlaub genoimmen haben, um in dieser Woche für ihre Kinder da zu sein. Sie sind erneut Geschädigte der Ad-Hoc Politik unserer Bundesregierung.

 

Was uns in nächster Zeit auch begleiten wird: eine Diskussion zur Verkürzung der Sommerferien, um "Rückstände" aufzuholen. Sonja Hammerschmid (SPÖ, Bildungssprecherin) machte da gestern den Anfang. Sie meinte, der Juli sollte noch ganz unterrichtet werden. Dazu gibt es von der OELI-UG folgende kurze Stellungnahme: Nein, das lehnen wir in absoluter Entschlossenheit ab.

 

Präsenzpflicht an den Schulen:

Was uns leider auch immer wieder zu Ohren kommt, ist, dass manche Direktor*innen die Kolleg*innen "verpflichten", ihre Dienstanteilung an den Schulen abzusitzen und von dort aus auch die Onlinestunden abzuhalten. Die ist wohl einem tiefen Mißtrauen mancher Schulleitungen gegenüber den eigenen Lehrer*innen geschuldet. Dies soll und darf ("Home Office unbedingt da, wo es möglich ist" - sagte BK Kurz gestern) so nicht sein. Wenn ihr selber von solchen Sinnlosmaßnahmen betroffen seid, bitte an einen der unabhängigen Personalvertreter*innen im Bezirk wenden oder Renate Brunnbauer im ZA informieren!


17.1.

 

Nun ist es zumindest klar, wie es die nächsten Wochen weitergeht: bis zu den Semesterferien (die um eine Woche vorverlegt werden, also vom 8. bis 15.2. sein werden) bleiben wir im Distance Learning Modus, bis zu den Osterferien wird es vermutlich einen Schichtbetrieb in den Schulen geben. "Die nächsten 10 Wochen werden entscheidend sein", so der Gesundheitsminister. Eine "Neubewertung" der Lage versucht man in der ersten Februarwoche.

Wie es um die Semesternoten steht ist noch unklar, dazu soll es in den kommenden Tagen Neues aus dem Bildungsministerium geben.

Sonstige Details gibt es auf ORF.AT

 

Der Standard schreibt:Schulen Für sie gilt: Distance Learning bis zu den Semesterferien, danach soll der Schulbetrieb vor Ort wieder gestartet werden – im Schichtbetrieb. Oberösterreich und die Steiermark legen die Semesterferien um eine Woche nach vorne, also zeitgleich dem Burgenland, Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten, weil sie sonst nach einer Woche Unterricht gleich wieder in den Ferienmodus umstellen müssten. Betreuungsmöglichkeiten an Schulen und in Kindergärten bleiben wie bisher bestehen Das bedeutet, dass Wien und Niederösterreich am 8. Februar wieder die Schulen öffnen, alle anderen Bundesländer eine Woche später am 15. Februar. Um das in möglichst sicherem Umfeld tun zu können, werden an den Schulen Corona-Selbsttests eingesetzt, "sobald verfügbar". Kurz betonte: "Selbstverständlich müssen die Schulen immer beim ersten Öffnungsschritt dabei sein."

 

Dürfen noch Schularbeiten stattfinden? Die Antwort ist JA (zumindest am Freitag war dies gültig). Die BilDir hat folgendes Dokument ausgesandt:

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Schularbeiten_ab_18._Jänner_2021.pdf
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15.1.

 

Für die Semesterferien (die ja stattfinden werden) wird es für Kinder ein Betreuungsangebot in den Schulen geben. Wie dieses genau aussieht, ist noch nicht zur Gänze geklärt. Offensichtlich können Lehrer*innen sich dafür melden, denen die Arbeit dann als Überstunden abgegolten wird. Wir hoffen, zum Wochenbeginn nähere Infos liefern zu können.

Es gibt einen neuen Erlass zur kommenden Schulwoche - hier als Download verfügbar:

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BEILAGE_Erlass_Schulbetrieb_ab_18_01_202
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14.1.

 

Bis zum Ende des Lockdowns (zur Zeit: 25.1.) sind die Schulen im Distance Learning. Danach sollen diese im Schichtbetrieb gestartet werden. Dies wissen wir seit gestern. Ob auch dieser Plan hält, ist angesichts der Infektionslage fraglich.

Es gibt viel mediale Beachtung für den Plan des Bildungsministeriums. Hier einige Links:

 

INTERVIEW ZIB2 mit Generalsekretär Netzer.

BERICHT im Standard.

Auch die HEUTE berichtet.

KOMMENTAR in den OÖN von Jasmin Bürger (Paywall).

Die TIROLER TAGESZEITUNG geht ein bißchen in die Tiefe und bringt auch einige Zahlen.

KOMMENTAR der TT (Paywall): der Bildungsminister hat kein Standing in der Regierung.


13.1.

 

Im Chaosminsterium (vormals "Bildungsministerium) tut sich was - es scheint, der Minister hat sich einige OELI-UG Positionen zu Herzen genommen. Wir schreiben vom KURIER ab (geben das im Gegensatz zu Madam Seepocke auch zu):

Bildungsminister Heinz Faßmann gibt in wenigen Minuten bekannt, dass die Schulen doch noch vor den Semsterferien öffnen. Zuletzt gab es haufenweise Spekulationen, dass die Schulen doch erst nach den Semesterferien am 8. bzw. 15. Februar öffnen dürfen. Faßmann sieht den früheren Öffnungstermin jetzt als Erfolg bei den Verhandlungen an.

Konkret wird nun der 25. Jänner genannt, ab diesem Tag soll der Präsenzunterricht wieder starten. Das gilt auch für die Oberstufenklassen, die seit Anfang November im Lockdown daheim bleiben mussten.

Allerdings wird wieder ein Schichtbetrieb eingeführt werden, das heißt nur die Hälfte der Schüler kommen zB am Montag in die Schule, der andere Teil am Dienstag usw. Allerdings ist in Ost-Österreich nur eine Woche später bereits Urlaubsbeginn der Energie- bzw. Semesterferien. Der Westen hat erst eine Woche später Ferien. HIER geht es zum Originalartikel.

 

Wir haben seit Herbst eingefordert, doch in den Schichtbetrieb zu wechseln. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Kinder haben einen geregelten Ablauf, es werden auch jene Kinder erreicht, die über keine Geräte zuhause verfügen, das Infektionsrisiko wird minimiert.


12.1.

 

Ohne sich an Spekulationen zu beteiligen: es sieht danach aus, dass das Distance Learning bis in den Februar gehen soll - als mögliche Begründung wird die britische "Mutation" ins Spioel gebracht. ALs OELI-UG haben wir da einen klaren Standpunkt: Präsenzunterricht kann erst stattfinden, wenn die 7-Tagesinzidenz bei <50 liegt. Es ist eine schwierige Zeit für die die Kinder und den Eltern - auch für uns Lehrer*innen, bedeutet Distance Learning doch vielfach einen erhöhten Aufwand und den Verzicht auf "echte" soziale Interaktion mit den Kids.

 

Mehr werden wir morgen erfahren, BM Faßmann plant eine PK.


9.1.

 

Heute gab es eine PK des Bildungsministeriums zu den Themen Sicherheit an den Schulen. Wann die Schulen wieder in den Präsenzunterricht gehen, ist noch unklar. Positiv ist, dass durch einfache Schnelltests für LehrerInnen und Schülernnen die Schulen tatsächlich etwas sicherer werden (können).

Jeden Montag soll nun getestet werden, wir begrüßen dies. Diese neuen Anterio-Nasal-Tests sind im vorderen Nasenbereich anzuwenden und dadurch gänzlich frei von unangenehmen Begleiterscheinungen. Das Ministerium schreibt dazu: Um ein zusätzliches Sicherheitsnetz an den Schulen einzuziehen und die Präsenzzeiten zu erhöhen, setzt Bildungsminister Heinz Faßmann jetzt den nächsten Schritt: Kostenlose, regelmäßige Testung kommen – auch ohne Anlassfall – an die Schulen. Jede Schülerin und jeder Schüler sowie die Lehrkräfte, Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen werden künftig mindestens einmal in der Woche die Möglichkeit haben sich zu testen. Die Testung ist freiwillig. Im Einsatz sind neuartige Anterio-Nasal-Tests."

 

Ebenfalls ein guter Ansatz: PädagogInnen werden in der Impfplanstrategie "vorgereiht" - dies bedeutet, dass schon ab Ende Februar Impfungen für alle Lehrkräfte möglich werden soll(t)en.

 

Die komplette Pressemappe ist als Download nachzulesen.

Download
Presseunterlage Pressekonferenz BM Fassm
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8.1.

 

Wir haben uns beim Standard bedient: Es mehren sich die Anzeichen, in welche Richtung es in den kommenden Wochen gehen könnte. Laut aktuellem Verordnungsstand sollen Kinder und Jugendliche ja ab 18. Jänner wieder vor Ort in den Schulen lernen. Das wird Bildungsminister Heinz Faßmann nicht müde zu betonen, auch wenn andere in der ÖVP, etwa Klubobmann August Wöginger, das anders sehen. Zusatz hier wie da – und zwar in Form einer durchaus nachvollziehbaren Ergänzung: Es kommt auf das Infektionsgeschehen an. (derstandard.at, 8.1.)

 

Wir verharren der Dinge.

 

In der Diskussion wird aktuell ganz auf die Sonderpädagog*innen vergessen, so scheint es. Denn die Sonderschulen befinden sich seit Schulbeginn 20/21 im normalen Regelunterricht, es gibt kaum bzw. keine Schutzmaßnahmen für diese Lehrer*innengruppe. Die OELI-UG hat schon öfters darauf hingewiesen, so auch heute erneut mit einem Schreiben an BM Faßmann. Es ist HIER nachzulesen.

 

Der Text ist kurz gehalten, es geht um die Impfstrategie (sollte es so etwas überhaupt geben):

 

Seit Beginn der Pandemie arbeiten Sonderpädagog*innen im Bildungsbereich quasi schutzlos im Präsenzdienst. Die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen, die alle von der Maskenpflicht befreit sind, sind meist nicht im Stande Präventions- und Abstandsregeln einzuhalten.

Die betroffenen Pädagog*innen müssen häufig auch pflegerische Maßnahmen bei ihren Schützlingen durchführen. Diese Kolleg*innen sind gleich gefährdet wie Pflegepersonal und Gesundheitsberufe.
Deshalb fordern wir Sie hiermit auf, Sonderpädgog*innen und andere, die auch bei Ampel rot direkten Kontakt mit Kindern/Schüler*innen haben müssen, im Impfplan vorzuziehen und ihnen gemeinsam mit dem Pflegepersonal die Impfung zu ermöglichen.


7.1.

 

Heute geht es wieder los mit dem Distance Learning, wie lange es dauert, ist noch offen. Wir wünschen uns offene Schulen und den direkten Kontakt mit unseren Schüler*innen - doch bei den zur Zeit gleichbleibend hohen Infektionszahlen (heute: 2.500 Neuinfizierungen in 24h) ist an einen Unterricht, wie wir ihn kennen und möchten, nicht zu denken.

Der Spiegel berichtete in einem längeren Artikel über die österreichische Gurgelstudie an ausgewählten Schulen. HIER nachzulesen.


6.1.

 

Der ORF berichtet oft sachlich zu Corona-Themen, oft verkürzt und leider auch manchmal falsch. Gestern in der ZIB1 verkündete Tarek Leitner, dass es von der Gewerkschaft noch keine Stellungnahme zur Schulöffnung nach dem Lockdown gäbe. Das ist falsch. Vielleicht befindet sich Paul Kimberger noch im wohlverdienten Winterschlaf, aber die OELI-UG hat schon vor den Weihnachtsferien eine APA-Aussendung erstellt.

Die ÖLI-UG fordert für Schulen klare Linie: Die Inzidenzwerte müssen entscheiden, wie der Unterricht stattfinden kann. Präsenzunterricht nur bei niedrigen Infektionszahlen möglich.

 

Die ganze Aussendung HIER.

 

Der österreichische Mikrobiologe Michael Wagner gab der ARD ein Interview bezüglich Infektionsgeschehen an den Schulen. Deutlicher geht es kaum, es ist HIER nachzusehen.


4.1.

 

So wie es aussieht spielt die Opposition bei den eigenartigen Freitestgesesetzen im Bundesrat nicht mit. Dies bedeutet, dass der Lockdown bis zum 25.1. anberaumt ist - vermutlich auch für die Schule, so die Kronenzeitung und der Standard. Soll heißen: Distance Learning (wie gehabt) bis dahin. Interessant das heutige Mittagsjournal: Faßmann glaubt, dass die Schulen am 18.1. in die Präsenzlehre gehen, Klubobamm Wöginger (ÖVP) meint, dass der 25. auch für die Schulen gilt. So weit zur gemeinsamen Strategie innerhalb der selben Partei.

Zum Testen für Lehrer gibt es noch nichts Konkretes, ist ja eh noch Zeit, sich was zu überlegen. Wo werden Lehrer*innentests gemacht, Herr Minister? Keine Antwort. Der OE1-Beitrag HIER.

 

Ein bißchen Lesestoff haben wir heute für euch: einen guten Text zur Schulsituation hierzulande, die ja leider gerade in Coronazeiten alle Erbärmlichkeiten aufzeigt. Mit einer ÖVP in Regierungsverantwortung wird sich da auch nach der Pandemie nichts ändern. HIER der Text.

 

Es gibt auch eine Aussendung der OELI-UG: Schule im Präsenzunterricht nur bei einer 7-Tagesinzidenz von <50! Mehr HIER.


23.12.

 

Wir machen Ferien - wir wünschen allen lieben Kolleg*innen das beste und eine erholsame Zeit. Im neuen Jahr geht es weiter mit aller Kraft und Energie.


21.12.

 

Wie schon vorgestern hier zu lesen war, bleiben die Schulen grundsätzlich zu bis 18.1. - Betreuung ist an den VS, MS und PTS möglich. Regelunterricht nicht! Nur die Sonderschulen bleiben im Normalbetrieb, was natürlich auch bedenklich ist und eine Ungleichbehandlung darstellt.

HIER der komplette Text des Ministeriums.

Download
Schulbetrieb 7.1. bis inkl. 18.1.21 - der Erlass
schulbetrieb20210107_erlass.pdf
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Wie steht es um die Testung von Lehrer*innen nach dem 18.1.? Dazu gibt es eine OELI-UG Aussendung, die sich gegen verpflichtende Tests ausspricht, aus mehreren Gründen. Noch hat das Ministerium keine Pläne vorgelegt. Was nicht sein kann, ist eine Pflicht für Lehrkräfte, sich irgendwo an den Wochenenden testen zu lassen.


19.12.

 

Lockdown Nr. 3 oder 4 - je nach Zählweise, Für die Schulen bedeutet dies: bis 18.1.2021 kommt wieder das alle Schultypen treffende Distance Learning. Natürlich werden die Pflichtschulen offen bleiben und Betreuung für die Kinder anbieten. Es geht um 7 Schultage.

Hellhörig sollte uns allerdings machen, dass verdächtig oft über die Sommerferien gesprochen wird. Für uns als OELI-UG ist ganz klar, dass wir für eine etwaige Verkürzung zb. der Sommerferien NICHT zu haben sind. Das würde ja indirekt bedeuten, dass der Aufwand zur Durchführung des Distance Learning nicht gewürdigt wird.

Falls die Summer Schools tatsächlich ausgebaut werden, dann gilt natürlich auch hier das Freiwilligenprinzip. Wenn Lehrkräfte sich daran beteiligen wollen, dann sollen sie es tun. Wir stehen dem Konzept äußerst kritisch gegenüber und raten von einer Mitwirkung ab.


15.12.

 

Nach einigem Hin und Her scheint es nun fix zu sein: der Unterricht startet erst am 11. Jänner 2021. Am 7. und 8. Jänner gibt es eine Betreuung an den Schulen. Von Distance Learning in dieser Zeit ist (noch nicht) die Rede. Von 8. bis 10.1.21 findet die 2. Runde der "Massentests" statt (eine Verpflichtung für LehrerInnen ist ebenso fraglich). Das Bildungsministerium wünscht sich auch eine rege Teilnahme der OberstufenschülerInnen ab 14. Es dürfte sich nun schön langsam herumgesprochen haben, dass auch SchülerInnen zum Infektionsgeschehen beitragen.

"Schülerinnen und Schüler sind ein wesentlicher Teil des Infektionsgeschehens – das zeigen die Zahlen in anderen europäischen Ländern wie auch aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Instituts für Deutschland", so die Leopoldina (Akademie der Wissenschaften in Deutschland).

Mehr dazu HIER.


13.12.

 

Wir haben gestern lange miteinander - österreichweit - diskutiert und ausgetauscht zu der Vorgabe der "Pädagog*innentests". Kurz: wir lehnen sie ab! Sie sind ja auch unlogisch: wozu testen, wo doch die österreichische Politik sich eins ist, dass Schulen eh keine Infektionsorte sind? Diese Frage soll ironisch verstanden werden!

Den ganzen Text gibt es hier.

Die Lehrerschaft ist physisch und moralisch zugrunde gerichtet....

..... findet die Wiener Allgemeine Zeitung am 13. Dezember 1918.

Neuerliche Schulsperre, vom 15. Dezember - 07. Jänner sind die Wiener Schulen wieder geschlossen
Die Wiener Lehrerschaft ist geradezu verzweifelt, daß wieder die Schulen, diesmal wegen Kohlenmangels, gesperrt werden. Vor kurzem waren erst die langen Grippeferien. Wie sollen wir da unserem Unterrichtsplan gerecht werden? Von einer Erreichung des vorgeschriebenen Lehrplanzieles kann da natürlich keine Rede sein. Das Schuljahr wird um sein und die Kinder werden, mit fast keinem Wissen beschwert, in die Sommerferien gehen. Diese Schulgeneration wird derart wissensarm ins Leben treten, daß daraus für den Staat böse Folgen erwachsen werden. Die Lehrerschaft selbst aber wird durch diese chaotischen Schulzustände physisch wie moralisch zugrunde gerichtet.


12.12.

 

Bei der gestrigen PK von Kanzler Kurz und Vize Kogler wurde deutlich, dass vom ursprünglichen Impfplan nichts übrig geblieben ist. Erst im zweiten Quartal 2021 sollen über 85-jährige geimpft werden, danach dann Berufstätige in körpernahen Berufen. Vor wenigen Tagen behauptete der völlig neben sich stehende BK etwas anderes. Unerträglich zudem sein "Landermatchvergleich". Nach wie vor behauptet Kurz, dass die Zahlen hierzulande besser als in den Nachbarländern wären. Das ist falsch. Sowohl für D als auch IT (die zwei bevölkerungsreichsten Nachbarn) stimmt das nicht. Der Koalitionspartner schweigt zu all dem beharrlich.

 

PädagogInnen sollen ab Jänner alle zwei Wochen getestet werden. Völlig offen ist noch, wo und wann diese Tests stattfinden werden. Unserer Meinung nach kann dies nur direkt an den Schulstandorten wochentags und während der Dienstzeit passieren.

 

EIn Blick über den Tellerrand: Deutschland geht ab Mittwoch in den "harten" Lockdown. Alle Geschäfte (bis auf Lebensmittelläden, Apotheken, etc) schließen. Eben so die Schulen. Dauer: bis zum 10. Jänner 2021. Die steigenden Zahlen sollen so eingefangen werden. Gestern gab es in unserem Nachbarland etwas über 500 Todesfälle (bei 90 Millionen EW), in Ö. 120 (bei 8,8 Millionen EW). 7-Tagesinzidenz: D 188, Ö: 225. Soweit zum Ländermatch.

 

Sehenswert das gestrige ZIB2-Gespräch von Frau Dittelbacher mit dem Politologen Filzmaier HIER.


11.12.

 

Good News zuerst: Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat sich am Freitag mit dem Kopftuchverbot in Volksschulen befasst und seine Entscheidung am Nachmittag bekanntgegeben: Das Kopftuchverbot verletzt den Gleichheitsgrundsatz und ist daher verfassungswidrig. Es muss aufgehoben werden. Die Regelung stammt aus der Zeit der nur kurz währenden Koalition FPÖ-ÖVP oder umgekehrt.

 

Weiters: eine Woche Maskenunterricht liegt hinter uns. Wie geht es euch damit? Schreibt uns eure Erfahrungen. Wir denken: das ist kein Weg, die Kommunikation leidet extrem darunter. Ein Zukunftskonzept kann das nicht sein.

 

In Deutschland werden die Schulen zum Teil geschlossen bzw. die SchülerInnen in den Wechselunterricht geschickt. Auch die Slowakei verfährt ähnlich. In Österreich scheint die Pandemie besiegt zu sein, denn es gibt kaum mehr Einschränkungen.

 

Lesestoff: heute hat der Standard einen Text über die unzufriedenstellende Situation an den Schulen geschrieben. Auch ein OELI-UG Kollege kommt zu Wort!

 

Eine neue Studie zum Infektionsgeschehen gibt es auch, Puls 4 hat berichtet - HIER geht es zum text.


5.12.

 

Der Bundesminister gab dem Standard ein Interview, das wollen wir euch nicht vorenthalten - hier der LINK. Sein Mitgefühl gilt den Kindern, das ist natürlich lieb und auch richtig. Nach einem Plan für einen ordentlichen Schulbetrieb klingt das alles nicht.

 

Das Unterrichten mit FFP-2 Masken ist höchstproblematisch (und nein: wir reihen uns nicht in Corona- oder Maskenskeptiker ein). Denn die Masken sind nicht dafür gedacht, sich in einen ständigen verbalen Austausch zu begeben.


3.12.

 

Gegen jede Vernunft wurde bei der PK verkündet: die Schulen werden geöffnet. Ohne Konzept, ohne echter Präventionsmaßnahmen. Ausgenommen sind die Oberstufenklassen 5,6 und 7. Die Kinder ab 10 müssen Masken tragen. Das wird sowohl für die Kinder als auch die Lehrer*innen eine viel versprechende Zeit werden. Die PTS werden der Sek 1 zugerechnet, wider besseren Wissens. Denn gerade die Schüler*innen dieses Schultyps gehören in die Gruppe der sogenannten Superspreader. Wir haben dem Minister und der Frau Landeshauptfrau geschrieben, den Text gibt es HIER.

Faßmann spricht von einer sicheren Schule. Offensichtlich hat der Minister keine Ahnung, was sich an den Schulen abspielt. Er könnte sich (immerhin war er einst Wissenschafter) zum Beispiel diesen ARTIKEL durchlesen.

Alle Lehrer*innen kann man nur auffordern, sich in Mails und Briefen an die Öffentlichkeit bzw. die zuständigen Stellen zu wenden. Die OELI-UG tut dies natürlich seit jeher und auch in Zukunft.

Und: bereitet euch auf den nächsten schulischen Lockdown vor, mit den aktuellen Maßnahmen ab dem 7.12. wird der wohl unauswechlich sein.

 

Auch eine Zumutung: Schwangere sollen keinen MNS tragen, das ist allgemeiner ärztlicher Rat. Daher gibt es für diese Gruppe eine Dienstfreistellung in "Kontaktberufen". Darunter fallen beispielsweise Friseurinnen und Fußpflegerinnen. Für Lehrerinnen, die natürlich im ständigen Austausch mit Kindern sind (das nennt man eben auch Kontaktberuf) sind, gilt diese Regelung NICHT. Das ist absurd. Gewerkschaftlich herrscht bei allen Fraktionen Übereinstimmung, dass dieser Mißstand sofort bereinigt gehört. Schwangere MÜSSEN in dieser heiklen Zeit vom Präsenzunterricht freigestellt werden.

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BEILAGE_Erlass_Schulbetrieb_ab_07.12.202
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1.12.

 

Auf orf.at ist zu lesen: Was die Schule betrifft, so dürfte die Aufnahme des Präsenzunterrichts in den meisten, aber nicht allen Altersstufen fix sein. Laut „Kurier“ (Onlineausgabe) sollen die Volksschulen ab Montag wieder den Präsenzunterricht aufnehmen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) während des Unterrichts bleibt den Volksschulkindern erspart. Allerdings werden der Zeitung zufolge noch Pläne erstellt, „ob die Öffnungszeiten und die Schulstunden gestaffelt werden“. Ziel sei es, die Kontakte im Schulgebäude maximal reduzieren zu können.

Auch in der Sekundarstufe I (Gymnasiumunterstufe und Mittelschule) wird es laut „Kurier“ wieder Präsenzunterricht geben, zu gestaffelten Beginnzeiten. Für Schülerinnen und Schüler soll auch während des Unterrichts Maskenpflicht gelten.

In der Oberstufe (Anmerkung kuli-UG: die PTS wird da wieder verortet) dürfte es auf eine Mischung aus Präsenzunterricht und Distance-Learning hinauslaufen. Die fünften und Maturaklassen sollen laut „Kurier“ wieder an die Schulen geholt werden, wie in der Unterstufe mit Maskenpflicht und gestaffelten Startzeiten. Für die sechsten und siebenten Klassen bleiben Distance-Learning und Homeschooling aufrecht.

 

Am Mittwoch wird es Details geben, dann findet man auch hier nähere Infos. Ein Zurück zu "Normal" kann es eigentlich bei den nach wie vor sehr hohen Zahlen nicht geben. Es sieht alles nach einem weiteren wenig bis nicht durchdachten Plan aus.


27.11.

 

Die Massentestungen sind Blendgranaten einer Regierung, die in den meisten Bereichen (nicht nur für die Schulen) keinen Plan hat. Es werden knapp 10% der Betroffenen im Schulbereich getestet - am Montag, dem 7.12. treffen diese Menschen (auch Lehrer*innen genannt) auf 90% ungetestete Menschen ("Kinder/Schüler*innen"). Zudem sind die Antigentests nicht ganz fehlerfrei, aber das ist nur ein Nebenschauplatz.

Die OELI UG hat reagiert und die Verantwortlichen darauf hingewiesen. Zudem wiederholen wir gerne: die Teilnahme an den Tests am 5./6.12. ist freiwillig. Kann nicht of genung betont werden!

Das Bildungsministerium hat jetzt aber spitz gekriegt, dass es eine Pandemie gibt und sucht Lehrkräfte und Räume. Der Standard berichtet HIER.

25.11.

 

we had a dream.

bk kurz tritt auf:

"und lassen sie mich noch eines sagen: ja, dass die tests für unsere wichtigen pädagogen und pädagoginnen am wochenende stattfinden, ist eine zumutung. ja, so sehe ich das. ich gebe unumwunden zu: wir haben die vielen lehrer und lehrerinnen im stich gelassen, wir haben zu wenige präventionsmaßnahmen gesetzt. ja, all das ist richtig. wir müssen das besser machen und ich verspreche dies auch! ich möchte mich noch beim gerade zurückgetretenen bundesminister faßmann für seine letztlich erfolglose arbeit bedanken. aber ich bitte alle pädagoginnen, die so viel für unser land leisten: bitte nehmen sie an den tests teil!"

abtritt kurz, wolfgang fellner mit staunendem blick. aus. xxl lutz werbung.

 

Leider realer als unser Traum dieser ARTIKEL des Standard.

Die geplanten Massentests sind ein wirkungsloses Placebo. Zudem wird bei der Organisiertheit der Behörden davon auszugehen sein, dass alles in einem Fiasko enden wird. Ob man überhaupt hingeht, MUSS jeder Lehrkraft freigestellt sein. Etwaige "Konsequenzen" darf und kann es gar nicht geben. Maskenpflicht für jene, die nicht hingehen? Vielleicht gleich eine Maulkorbpflicht für "freche" Lehrer*innen einführen? Geht es noch Herr Minister Faßmann? Wohl nicht.


24.11.

 

Wie schon medial bekannt, sollen am 5. und 6. Dezember Schnelltests unter allen Lehrer*innen und KIndergartenpädagog*innen durchgeführt werden. Sinn und Zweck - so der offizielle Sprech - soll sein, die Dunkelziffer an positiven COVID19-Fällen herauszufinden. Es ist wohl mehr eine PR-Aktion mit schönen Fernsehbildern für S. Kurz. Weder das Gesundheitsministerium noch die Länder waren vorab informiert. Wie der Test ablaufen soll bzw. wo ist noch in "Planung". Es wird noch eine detaillierte Information seitens des Bildungsministeriums geben. Wir hoffen darauf und auch darauf, dass es zu keinen großen Menschenansammlungen bei den Tests kommt, das wäre wohl kontraproduktiv.

Minister Faßmann hat ein erstes Mail zur Angelegenheit ausgesendet. Sie können dieses hier nachlesen:

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email Faßmann - Schnelltests.pdf
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Radio OE1 berichtete umfassend im heutigen Morgenjournal - HIER nachzuhören.


23.11.

 

Wie wird es ab dem 7.12. mit den Schulen weitergehen? Gesundheitsminister Anschober meinte in einem Presseinterview (21.11., Paywall), dass Schulen zuerst wieder "hochgefahren" werden (als wären sie zur Zeit verwaist). Auf der anderen Seite ist nicht klar, ob dies umfassenden Präsenz- oder doch Gruppenunterricht bedeuten wird. Noch wird an "verschiedenen Modellen" gearbeitet, eine Information aus dem Ministerium.

In Deutschland beispielsweise, dem Nachbarland mit 5x niedrigeren Infektionszahlen, werden die Weihnachtsferien vermutlich auf den 17.12. vorgezogen.

Positive Nachrichten gibt es auch: 3 Impfstoffe stehen kurz vor der Zulassung, sie dürften vielversprechend sein.


20.11.

 

Die OELI-UG hat bei der Staatsanwaltschaft eine Schverhaltsdarstellung eingebracht. Den ganzen Text gibt es in Kürze hier zu lesen (es handelt sich um 25 detaillierte Seiten).

WEITERS zum Umgang der Schulschließungen seitens der Politik: Pamela Rendi Wagner (SPÖ, Ärztin) nimmt es mit wissenschaftlichen Tatsachen nicht so genau, wie es der heutige Text im Kurier (HIER zu lesen) zeigt.


19.11.

 

Wie viele Kinder nutzen das Angebot der Betreuung vor Ort? In OÖ sind es lt. Bildungsdirektion ca. 22% der VS, 12% der MS Kids und 3-4% der AHS Unterstufenschüler*innen. Wie funktioniert das Distance Learning? Einige Kolleg*innen haben uns geschrieben, Tenor: es ist ziemlich anstrengend, Betreuung vor Ort und Home Schooling gleichzeitig zu organisieren. Allerdings zeigt sich auch, dass aus dem Lockdown im Frühling gelernt wurde. Die Kinder sind besser vorbereitet, sie wissen besser mit Situation umzugehen. Natürlich besteht die Hoffnung, dass diese Phase in drei Wochen zu Ende ist!

Welche Erfahrung machen Sie/machst du zur Zeit mit dem Distance Learning?

Ein unlustiger Funfact: Die Firma, die für das Ministerium die Plattform EDUVIDUAL betreibt, wurde erst ANFANG NOVEMBER damit beauftragt, mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Ein weiterer Beleg des Versagens von Faßmann, Netzer und Co.

 

Gary Fuchsbauer, unser OELI-UG Bundeskoordinator, hat dem Standard ein Imnterview zur aktuellen Situation gegeben, es ist HIER nachzulesen.

 

Was hat sich noch getan? Die Gehaltsverhandlungen wurden eben rasch abgeschlossen, es gibt für Beamte und VB ein Plus von 1,45%. Dies entspricht in etwa der Inflation. Ein zufriedenstellendes Ergebnis.


16.11.

 

Letzten Donnerstag fand die Generalversammlung der OELI-UG per Videokonferenz statt. Im Zentrum der Diskussion stand dabei das Thema der sichefren Schule. Herausgekommen ist nach stundenlanger fruchtbarer Diskussion ein Papier, das alle Bildungssprecher der im Nationalrat befindlichen Parteien und diverse Bildungsverantwortliche erhalten haben. Das Dokument ist HIER nachzulesen. Einige Punkte daraus:

* INFORMATIONSPFLICHT bei Erkrankungen von SchülerInnen und KollegInnen.

* VERSORGUNG der LEHRERiNNEN mit FFP2 Masken - in ausreichender Form!

* AUSDÜNNUNG der LEHRPLÄNE während der PANDEMIE.

* LUFTREINIGUNGSSYSTEME in den Klassen.

* MÖGLICHKEITEN des KLASSENSPLITTINGS zu finden.


15.11.

 

Wie nicht anders zu erwarten, sind die Schulen weitestgehend geschlossen. Die Politik reagiert mit Maßnahmen, die wenig überlegt und stringent sind - wobei man von Faßmann abwärts an sich nichts anderes erwartet hat. Lehrer*innen sollen online wie offline unterrichten, aber auch Gruppen beaufsichtigen, die in die Schule kommen. Alles kein Problem, wir dritteln uns. Hier die gültige Verordnung:

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Schulbetrieb ab 17.11..pdf
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13.11.

 

Es wird leider kommen, wie befürchtet: die Schulen werden die nächsten zwei bis drei Wochen geschlossen werden. Wir haben wochenlang versucht, mit den Verantwortlichen Lösungen zu erarbeiten, dank deren Beratungsresistenz ist es zu keinen Verbesserungen an unseren Schulen gekommen.

Die ÖLI-UG kündigte bereits eine Sachverhaltsdarstellung an, weil der Verdacht besteht, dass geeignete Gesundheitsschutzmaßnahmen wider besseres Wissens nicht ergriffen werden und es so zur „vorsätzlichen Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten“ nach § 178 StGB (in Verbindung mit §§ 6 und 88) kommen bzw. dass „Amtsmissbrauch“ nach § 302 (1) StGB vorliegen könnte.

Wir haben auch gestern wieder an Bildungsverantwortliche geschrieben, das Dokument findet sich hier.

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Brief an Faßmann und Co - 12/11/20
Offener Brief der ÖLI-UG an die verantwo
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Der STANDARD am Freitag Nachmittag vom 13.11. berichtet zur Lage HIER.


9.11.

 

Hannes Grünbichler ist der COVID-Experte der OELI, so kann man das ruhig sagen. Er gab den Bezirksblättern ein längeres Interview. Es ist HIER nachzulesen. Er spricht auch von drohenden, beinahe schon unvermeidlichen Schulschließungen.


7.11.

 

Die Schulen bleiben offen - so das Mantra ALLER Parteien. Es wird negiert, dass natürlich auch Schulen Orte der Übertragung sind (es gibt Studien und Belege - zb HIER). natürlich will niemand eine Schließung der Schulen mit all seinen negativen Folgen. Doch es wurde einfach abgewartet, bis der Point of No Return erreicht ist - es gibt keine einzige Präventionsmaßnahme in den Schulen, nur den Tipp, doch oft zu lüften.

Bis jetzt gibt es kein Sicherheitskonzept, dass die Lehrer*innen und die Kinder schützt. Mit Lüften alleine wird es nicht getan sein. Man könnte Klassen teilen, Schichtbetrieb bei den älteren Kindern (ab Stufe 8) organisieren, Lüftungsgeräte besorgen. Auch dass sich viele Schüler*innen in die Busse drängen, weil Bildungsregionen unfähig sind, für gestaffelte Beginnszeiten zu sorgen, ist beschämend. Problem bei vielen Maßnahmen: es kostet. Und das soll nicht sein. Es gibt kein Millionenpaket für die Schulen, so systemrelevant wie die AUA sind die halt nicht.

Bald wird  als Maßnahme angeordnet werden, für die 110.000 Lehrer*innen zu klatschen. Bitte Dankbar sein!

 

Weitere News aus Absurdistan:

  • Von der Bildungsdirektion gibt es eine neue Handreichung. Darin steht, dass Eltern ihre erkälteten Kinder bis Temperatur 38 ruhig in die Volksschule schicken können, denn sie werden wohl eh keine Covid-Infektion haben. Auch Erkältungen und grippale Infekte übertragen sich gut - dürfte man in der BilDir nicht wissen. Das Dokument dazu finden Sie ein paar Zentimeter unten... Die BilDir behauptet zudem, nur den Richtlinien des Gesundheitsministeriums zu folgen. Das ist aber falsch, denn da steht: Unabhängig vom Alter sollen Kinder die sich subjektiv krank fühlen bzw. Symptome aufweisen, die ein regelrechtes Folgen des Unterrichts verhindern der Bildungseinrichtung fernbleiben, jedenfalls aber bei Auftreten von Fieber, Erbrechen oder Durchfall. (Seite 3, Empfehlungen für die Gesundheitsbehörden im Umgang mit SARS-CoV-2-Infektionen im Kindes- und Jugendalter / Bundesministerium f. Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, 28.20.2020). Auch dieses Dokument finden sie als PDF ein paar Scrolls darunter. Warum wird offensichtlich bewußt eine Falschinformation ventiliert? Soll dies zu mehr Vertrauen in die Behörde führen?
  • FFP2 Masken kommen - so das Ministerium: sie werden in den Schulen ab Mitte November eintrudeln. So schnell geht das, wenn man bedenkt, dass COVID-19 offenbar erst seit ein paar Tagen bekannt ist, ist das schon beeindruckend.
  • Manche Schulen haben schon FFP2-Masken - nur halt nicht für jede/n Kolleg*in, es wird wohl bald empfohlen (analog zum Carsharing) auch so mit Masken zu verfahren und sich diese halt zu teilen.
  • Die Elternfreistellung bis zu einem Monat wegen Covid gilt nach einem ersten Entwurf NICHT für Lehrer*innen. Ein weiterer Baustein der Entmutigung. Was allerdings möglich ist, sollte Zeit für die Kinder benötigt werden: eine Sonderurlaub ist zu beantragen, der auch genehmigt wird. Für Details unsere ZA Mandatarin Renate anrufen (0699 10 20 8 20 2).

Man sieht: es tut sich.... nichts hilfreiches. Einige Standorte kämpfen bereits mit massiver Unterbesetzung - dieser Zustand wird sich in nächster Zeit verstärken (nicht nur Corona-bedingt, auch weil "normale" Krankenstände im Herbst zunehmen).

 

Die OELI-UG hat übrigens Klage(n) wg. Verstoßes gegen die Sorgfaltspflicht eingereicht. Es muss zumindest ein Zeichen gesetzt werden. Eine Aussendung zum Thema erfolgt in den nächsten paar Tagen.


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Neue FAQs vom 6. November 2020
Bildungsdirektion-Handreichung-06-11-20.
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Empfehlung Gesundheitsministerium im Umgang mit COVID an den Schulen
201028_Empfehlungen für die Gesundheitsb
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Lockdown ab 3.11. - aber die Schulen bleiben offen, weil die Gesundheit der Lehrer*innen nicht einmal sekundär ist.

Warum Kinder sehr wohl eine Rolle im Infektionsgeschehen spielen steht HIER.

verordnung dazu:

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Covid-19_Informationsschreiben an Schule
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Es gibt ein Dokument des Bundesministeriums für Unterricht und Wissenschaft. Dieses kann hier downgeloadet werden. Es bietet einen ausführlichen Überblick über geplante Maßnahmen zum Schulstart unter dem Vorzeichen der Coronapandemie.

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Schule im Herbst.pdf
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Weitere Infos des Ministeriums:

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hygienehandbuch_schulen (1).pdf
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FAQs_Stand_07.09.2020.pdf
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Überblick: Maßnahmen an VS und MS/PTS.

Die Ampelphasen sind nicht analog zur "Anschoberampel" zu sehen. Ein Schulbezirk könnte auf grün stehen, auch wenn der Bezirk als gelb eingestuft wird (und umgekehrt). Es geht bei der Schulampel primär um die Situation an den Schulen.

Auf jeden Fall gilt die MNS-Pflicht auf den Gängen (nicht in den Klassen). Auch in den Konferenzzimmern ist kein MNS vorgesehen.

Natürlich kann sich die Situation jederzeit ändern - hier halten wir Interessierte am Laufenden.

Volksschule:

MS und PTS:

Bildquelle: BMBWF

UPDATE 18.9.: es gibt ein Empfehlungsschreiben der Bildungsregion. Wörtlich steht darin:

"In diesem Sinne wird empfohlen – wenn möglich – vor Ort keine Konferenzen, Schul- bzw. Klassenforen oder Elternabende abzuhalten. Es wird dringend die Umstellung auf Online-Konferenzen angeraten."

Dieser Empfehlung sollte schon ab der Stufe GRÜN Folge geleistet werden.

Anmerkung: Konferenzen sollen nicht stattfinden, aber die Kollegenschaft am Arbeitsplatz zusammenpferchen ist kein Problem? Das erscheint, gelinde gesagt, seltsam.

Hier gibt es das ganze Dokument zu lesen:

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Empfehlungen zu schulischen Zusammenkünften 18-09-20
Dringende_Empfehlung_bezüglich_schulisch
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15. Oktober

 

Mittlerweile sind die Schulen in Österreich 4 oder 5 Wochen geöffnet und es sind die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden: Schulklassen werden in Quarantäne geschickt, ebenso Lehrkräfte. Der Bildungsminister (ÖVP) schlägt ernsthaft vor, pensionierte Kolleg*innen zurück zu holen (die ja genau zur sogenannten Risikogruppe gehören!). Alles ohne Plan, so scheint es (den Hr. Faßmann für Ende Oktober verspricht - unglaubliche 7 Monate nach Beginn der Pandemie).

 

Die Bildungsandesrätin Haberlander (ÖVP) meint lapidar: egal, welche Farbe die Ampel im Bundesland hat - die Schulen bleiben offen. Kein Distance Learning, keine geteilten Unterrichtsgruppen. Die Antwort auf alle Probleme ist: KEINE.

 

Auch der oberste Gewerkschafter Paul K. (CLV) verhält sich auffallend ruhig. Sich auf die Schienen für die Kollegenschaft zu werfen, schaut anders aus. Aber auch das sind keine besonderen Neuigkeiten, war in den letzten Jahren ja auch nicht anders.

 

Momenterl, sind nicht alle 3 handelnden Personen von der ÖVP bzw. aus deren Umfeld??? Zufall?? Wohl eher nicht. Leidtragende sind die Lehrer*innen, die Kinder und deren Eltern.

 

Peter Novak hat seinem Unmut HIER Luft gemacht.

25. Oktober

 

Nach wie vor gibt es keinen validen Plan, Lehrer*innen einen sicheren Arbeitsplatz zu bieten. Eventuelle Aufsichtsbeschwerden und Anzeigen gegen die Verantwortlichen sind in Vorbereitung. Die OELI hat in einer Aussendung auf die besondere Situation von Integrationslehrer*innen hingewiesen. Den Text gibt es HIER bzw. als Download.

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Schreiben_CoVundSonderpaedagogik.pdf
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