kuli-UG für eine faire Schule: Fair zu LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. PädagogInnen brauchen bestimmte Arbeitsbedingungen, um ihren Bildungsauftrag umsetzen zu können. Arbeitszeit, Arbeitsmittel und gesetzliche Rahmenbedingungen müssen einen gewissen Gestaltungsfreiraum beinhalten, die eine optimale Beziehung zwischen Lernenden und Lehrernden ermöglichen. Da gibt es in Österreich noch genug zu tun!


Was wir uns wünschen... 


So fordern die Unabhängigen LehrerInnen unter anderem eine Leitung auf Zeit. Das Kollegium soll ihre Leitung alle 5 Jahre wählen. Das derzeitige System ist aus dem 19. Jahrhundert, es lässt wenig Spielraum für Partizipation der Kolleginnen. 

Immer wieder erfahren wir PersonalvertreterInnen von DirektorInnen, denen das Wohlergehen eines Teils des Kollegium offensichtlich egal ist. 


Wir stehen für eine inklusive, gemeinsame Schule. Sie zu verwirklichen bedeutet, jedem Kind die bestmöglichen Chancen zu geben. Das bringen wir bei gewerkschaftlichen Treffen und Resolutionen immer wieder ein. 


Der Chancenindex (Modell der AK) muss rasch umgesetzt werden - es darf nicht sein, dass immer mehr Kinder (vor allem im städtischen Bereich) abgehängt werden. Eine Fehlentwicklungen, die unsere Gesellschaft noch lange beschäftigen wird. 


Weitere Grundsätze, Ideen und Anregungen finden sich bei den Texten in unserer Textecke


Seit den 90er Jahren wird im Bildungsbereich eingespart, der Anteil des Bildungsbudgets am BIP sinkt. Und das, obwohl allgemein bekannt und in Sonntagsreden von PolitikerInnen immer wieder zu hören ist, dass von der Bildung die Zukunft einer Gesellschaft abhängt. Oder, wie es John F. Kennedy auf den Punkt brachte: „ Es gibt nur eines, was noch teurer ist als Bildung: Keine Bildung!“