Eins Schule ohne Lehrer*innen - was zu tun ist!

Wir unabhängige Lehrer*Innen fordern

 

aufgrund des akuten Lehrer*Innenmangels in allen Bundesländern:

 

 

 

  • Eine groß angelegte Werbekampagne für den Lehrberuf

  • Unbürokratische Anerkennung von gleichwertigen pädagogischen internationalen Ausbildungen

  • Ein Programm zur Vorstellung des Lehrberufs für höhere Schulen zu initiieren
    = „Schnuppern in der Schule“

 

 

  • Unterrichten nur mit fertigem Bachelor-Abschluss

  • Masterstudium soll verpflichtend bestehen bleiben, kein Aufweichen der Standards;
    berufsbegleitendes Studieren unter realen Bedingungen ermöglichen

 

 

  • Lehrer*Innenausbildung attraktivieren

    • Sinnlose Hürden beim Zugang zum Lehramtsstudium abschaffen

    • Echte Zusammenarbeit der PH, Uni, etc. beginnen,
      Pendeln zwischen Studienstandorten reduzieren

    • Viel mehr Praxis in der Ausbildung Studierende müssen wissen was sie erwartet; Blockpraktika

    • Bezahlung während der Berufspraktika (Angelehnt an die Pflegeausbildung)

 

 

  • Induktionsphase

    • Induktionsphase als reine Begleitphase etablieren, nicht als Prüfungssituation, daher kein de facto Berufsverbot als mögliches Ergebnis der Induktionsphase

    • Mentoring für alle Junglehrerinnen im ersten Dienstjahr, auch bei Sonderverträgen

 

 

  • Lehrberuf attraktivieren (z.B.: administrative Belastung reduzieren, Doppelbesetzung im Volksschulbereich, Supportpersonal einstellen)

 

 

Warum?

 

Das pädagogische Arbeiten kann nicht weiterentwickelt werden, es kann nicht einmal der Status quo beibehalten werden. Wir stehen kurz vor dem Kollaps des derzeitigen Schulsystems.

 

Das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen Ressourcen schadet letztendlich den Schülerinnen und Schülern. Der Lehrer*Innenmangel geht alle an. Ohne Lehrer*Innen keine Schule. Ohne Schule keine (Aus-)Bildung. Ohne Bildung …